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Der Fussball, das olympische Stiefkind

Selbst für die Tennis-Weltstars Roger Federer und Novak Djokovic sind die Olympischen Spiele eine magische Bühne. Nur das olympische Fussballturnier ist ein Flickwerk – Gründe und Lösungsansätze.

Mission mit Hindernissen: Der Schweizer Olympia-Coach Pierluigi Tami bei der Arbeit mit seiner Equipe.
Mission mit Hindernissen: Der Schweizer Olympia-Coach Pierluigi Tami bei der Arbeit mit seiner Equipe.
Keystone
Gallionsfigur: Goalie Diego Benaglio ist Tamis bekanntester Spieler an den Spielen.
Gallionsfigur: Goalie Diego Benaglio ist Tamis bekanntester Spieler an den Spielen.
Keystone
Blockiert: Valon Behramis Olympia-Reise kam wegen der Vorbehalte seines Vereins AC Fiorentina nicht zustande.
Blockiert: Valon Behramis Olympia-Reise kam wegen der Vorbehalte seines Vereins AC Fiorentina nicht zustande.
Keystone
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Für Pierluigi Tami, den Trainer des Schweizer Olympia-Fussballteams, war die Zusammenstellung seiner Mannschaft für London 2012 der reinste Hindernisparcours. Die einen Spieler – etwa Basel-Goalie Yann Sommer und den zum FC Bayern transferierten Xherdan Shaqiri – nahm er aus Rücksicht auf die Interessen der Vereine erst gar nicht ins Aufgebot. Andere – Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach und Fiorentina-Legionär Valon Behrami – musste er nach Bekanntgabe der Kaderliste wieder streichen, weil sie sonst wohl bei ihren Arbeitgebern in Ungnade gefallen wären.

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