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Der falsche Ehrgeiz des grossen Talents

Adrian Nikci erlag früh der Verlockung Bundesliga. Er erlebte keine glückliche Zeit und ist inzwischen zurück in der Schweiz. Am Sonntag trifft er mit Thun auf «seinen» FCZ.

Vor allem dank eines SMS seines Agenten an Sportchef Andres Gerber ist Adrian Nikci (links) seit Kurzem Thuner – doch das braucht noch Angewöhnungszeit. Diskussion mit Benjamin Lüthi
Vor allem dank eines SMS seines Agenten an Sportchef Andres Gerber ist Adrian Nikci (links) seit Kurzem Thuner – doch das braucht noch Angewöhnungszeit. Diskussion mit Benjamin Lüthi
Keystone
Trotz erst 24 Jahren schon eine bewegte Karriere: Im Sommer 2012 rief Hannover 96 – 1 Million Franken Ablöse kassierte sein Jugendverein FCZ. Doch auf mehr als vier Bundesliga-Spiele kam Adrian Nikci nicht. Eine tückische Hirnhautentzündung machte die Ambitionen des Stürmers zunichte.
Trotz erst 24 Jahren schon eine bewegte Karriere: Im Sommer 2012 rief Hannover 96 – 1 Million Franken Ablöse kassierte sein Jugendverein FCZ. Doch auf mehr als vier Bundesliga-Spiele kam Adrian Nikci nicht. Eine tückische Hirnhautentzündung machte die Ambitionen des Stürmers zunichte.
Keystone
114-Mal streifte sich Nikci in der Super League das Trikot des FC Zürich über. Am Sonntag nun spielt er erstmals gegen seinen Ausbildungsclub.
114-Mal streifte sich Nikci in der Super League das Trikot des FC Zürich über. Am Sonntag nun spielt er erstmals gegen seinen Ausbildungsclub.
Keystone
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Er hadert nicht, er will nicht, dass er verbittert tönt, es ist einfach ein Gedankenspiel. Vielleicht, sagt Adrian Nikci, vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn es diese Krankheit nicht gegeben hätte. Oder wenn er wenigstens danach, als er meinte, sich erholt zu haben, nicht so ungestüm gewesen wäre.

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