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Der elegante Ausweg

Skibbe muss kaum finanzielle Einbussen befürchten; und das klamme GC hat einen teuren Angestellten von der Lohnliste.

Michael Skibbe ist nicht mehr Trainer der Grasshoppers. Das kann nicht erstaunen, wenn man sich allein an das erinnert, was im Herbst in diesem Club passiert ist: Der Captain wird suspendiert, der Trainer versichert, unter ihm werde er nie mehr zum Einsatz kommen – und muss dann doch akzeptieren, dass der Präsident befiehlt, den Spieler zu reintegrieren. Skibbe reagiert, als tangiere der Vorgang seine Autorität in keiner Weise. Was er in der Öffentlichkeit äussert, kann aber unmöglich mit dem korrespondieren, was er denkt.

In Tat und Wahrheit war damit sein Abgang eingeleitet. Skibbe verzichtete damals nur auf einen Rücktritt, weil es für ihn um viel Geld ging. Er hat sich ein Jahressalär von geschätzten 500'000 Franken zusichern lassen. Und der Vertrag wäre bis 2016 gelaufen. Skibbe und Salatic pflegten fortan eine Zweckgemeinschaft – und es wurde jedem Beobachter klar, dass es keine Basis mit dauerhafter Tragfähigkeit war.

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