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Der «Bla-bla-bla-Bericht»

Russland zeigt sich unbeeindruckt vom zweiten Teil des McLaren-Berichts: Es stehe nichts Neues darin, und es gebe keine Belege für die Vorwürfe.

Russland zeigt sich unbeeindruckt vom zweiten Teil des McLaren-Berichts: Es stehe nichts Neues darin, und es gebe keine Belege für die Vorwürfe.

Die Schlagzeile der russischen Version von «Russia Today» fasste die Befindlichkeit des Landes in einem Begriff zusammen: «Bla-bla-bla-Bericht» titelte der Sender mit einem Zitat des Chefs der Sportkommission des russischen Parlaments. Der Abgeordnete Dmitri Swischtschew doppelte nach und erklärte, es sei ja nichts anderes zu erwarten gewesen: «Wenn man Russe ist, werden einem alle möglichen Dinge unterstellt.» Der Vizesprecher der Duma, Igor Lebedew, sagte rundheraus, der Bericht sei bedeutungslos. «Das ist ein ganzer Strom von Lügen, Desinformation, Gerüchten und Geschwätz», erklärte Lebedew russischen Nachrichtenagenturen. «Es gibt nicht einen einzigen Fakt, nicht ein einziges Dokument oder einen konkreten Fall, der den Bericht stützen würde.»

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