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Das Wir-Gefühl der Schweiz

Der Sieg gegen Portugal bestätigt die Entwicklung und das Zusammenrücken der Nationalmannschaft.

Auf der Tribüne sitzen die Gäste mit grossen Namen, Roger Federer und Ottmar Hitzfeld. Auf dem Rasen geniessen die Schweizer Spieler den Moment und drehen eine Ehrenrunde. Nicht ausgelassen, nicht wild tanzend, sondern gesetzt, gezeichnet von den insgesamt 94 Minuten gegen Portugal, die an der körperlichen Substanz gezerrt haben.

Admir Mehmedi mag nach seinem wunderbaren Tor zum 2:0 gar nicht jubeln, weil er nach seinem langen Sprint keine Kraft dazu hat. Stephan Lichtsteiner geht als Captain vorzeitig vom Platz, weil er, sonst das Perpetuum mobile dieser Mannschaft, von Krämpfen geplagt ist. Valon Behrami lässt nach dem Spiel den Kopf so sehr hängen, als hätte er einen lausigen Abend hinter sich und müsste eine ­Niederlage erklären.

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