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Das verflogene Selbstverständnis

Am 3. Januar 2012 meldeten wir, dass Ricardo Rodriguez’ Transfer zum VfL Wolfsburg bevorstehe. Der Zürcher ging und spielte stets – bis Coach Magath entlassen wurde. Was ist aus ihm geworden?

Trotz Ersatzrolle bereut Rodriguez den Weggang zu Wolfsburg nicht. Foto: Keystone
Trotz Ersatzrolle bereut Rodriguez den Weggang zu Wolfsburg nicht. Foto: Keystone

Zweifel kennt der junge Mann nicht, warum auch, schliesslich tauchen lange keine Probleme auf. Ricardo Rodriguez verteidigt auf der linken Seite, wird U-17-Weltmeister, beim FCZ steigt er zum Profi und Stammspieler auf, verdrängt Ludovic Magnin, wird Nationalspieler, es läuft wie von allein und wie selbstverständlich. Die nächste Etappe sind verlockende Angebote, und Rodriguez weiss: Im Januar 2012 ist es Zeit zu gehen. Paris Saint-Germain interessiert sich, Dynamo Kiew meldet sich, aber in Wolfsburg versichert ihm Trainer Felix Magath: «Ich setze auf dich.» Rodriguez entscheidet: Das ist es.

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