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Das sagt Messi zu den Panama-Vorwürfen

Auch Lionel Messi soll in undurchsichtige Offshore-Geschäfte verwickelt sein. Jetzt nimmt er Stellung.

Lionel Messi wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe der Geldwäscherei und Steuerbetrugs.
Lionel Messi wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe der Geldwäscherei und Steuerbetrugs.
Keystone

Lionel Messi nahm am späteren Montagnachmittag mit einer Medienmitteilung Stellung zu den Vorwürfen, erneut in diffuse Offshore-Geschäfte verwickelt zu sein: «Die verschiedenen Meldungen, dass wir eine Unternehmensstruktur gegründet haben, um Steuern zu hinterziehen, sind verleumderisch und falsch.»

Zwar bestreiten die Messis nicht, eine Gesellschaft in Panama gegründet zu haben, aber dabei handle es sich um eine «gänzlich inaktive Gesellschaft, die nie Gelder oder offene Girokonten hatte». Sie sei von der alten Unternehmensstrukur, entworfen von den Steuerberatern, abgeleitet worden: «Die Fehler von früher wurden bereits bei der spanischen Steuerbehörde beglichen.» Für die Jahre 2010 und 2011 musste Messi wegen nicht versteuerter Einnahmen von Bildrechten zehn Millionen Euro nachzahlen. Am 31. Mai folgt eine weitere Gerichtsverhandlungen, bei der es um zusätzliche 4,1 Millionen Euro geht, die er nicht versteuert haben soll.

Weiter wehrt sich der 28-Jährige gegen Behauptungen, dass auch noch eine Untersuchung wegen unklarer Geldflüsse bei von ihm organisierten Benefizspielen läuft. «Die Informationen basieren auf reine Vermutungen und Behauptungen, die dem Ruf der Familie und des Spielers Messi schaden. Bei derart ernsten Verbrechen wie Steuerbetrug und Geldwäsche stellt das einen irreparablen Schaden für Lionel Messi dar», heisst es in der Erklärung weiter.

Nun prüfen die Messis und ihre Anwälte Klagen «gegen die Medien, welche diese Nachricht verbreitet haben». (fas)

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