Zum Hauptinhalt springen

Das Phantomtor von Wien

Österreichs oberste Fussball-Liga erlebte einen Saisonstart mit Schall und Rauch. Und die Anhänger nahmen Kenntnis von einem Goal, das keines war.

Gejubelt wird trotzdem: Austrias Torschütze Michael Liendl (ganz rechts) nach dem irregulären 1:0 gegen den SV Mattersburg.
Gejubelt wird trotzdem: Austrias Torschütze Michael Liendl (ganz rechts) nach dem irregulären 1:0 gegen den SV Mattersburg.
Reuters

Die WM ist noch nicht vergessen, da stehen die Unparteiischen in ihren heimatlichen Ligen im Blickpunkt des Interesses. In der Bundesliga-Partie Austria gegen den SV Mattersburg, einst Gegner des FC Basel im Europacup, rieben sich die 6762 Zuschauer im Wiener Horr-Stadion in der 11. Minute die Augen. Dann durfte Michael Liendl über einen Treffer jubeln, der ganz klar keiner war: Zlatko Junuzovic hatte den ersten Austria-Eckball flach zurück auf den heranstürmenden Liendl gespielt, dessen abgefälschter Schuss von Gäste-Torhüter Thomas Borenitsch an die Stange gelenkt wurde. Von dort sprang der Ball zurück in die Arme des Schlussmanns; die Torlinie überschritt das Objekt der Begierde in keiner Weise.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.