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«Glauben Sie mir, wir haben den FC Wil überwacht»

Kein Platz für Spitzenfussball – der FC Wil beim Training in der IGP Arena. Foto: Benjamin Manser (Tagblatt)

Wem gehört ein Fussballclub?

Dann beissen sich ausländische Investoren mit Ihrer Ideal­vorstellung.

Was dachten Sie beim Einstieg der türkischen Gruppe in Wil?

Und dann gibt es Clubs wie Wil . . .

Die Gründe für den Ausstieg der Investoren um Mehmet Nazif Günal sind nicht bekannt: Mehmet Nazif Günal an einem Spiel des FC Wil in Neuchâtel. (Archiv)
«Wir werden alles versuchen, um den Klub zu retten», sagt VR-Vize-Präsident Roger Bigger vor den Medien: Eine Archivaufnahme von Bigger von einer Generalversammlung des Fussballclubs. (Archiv)
Investor Günal mit dem ehemaligen Trainer Fuat Capa. (Archiv)
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Wie meinen Sie das?

Dann war das Projekt in Wil zum Scheitern verurteilt?

Was hat Wils Präsident Roger Bigger geritten, den Club zu verkaufen?

«Es ist doch ausgeschlossen, dass in Wil auf Dauer Super-League-Fussball möglich ist.»

Sie haben sicher eine Meinung.

Seltsam ist: Die Liga will Fälle wie Biel oder Xamax unter allen Umständen vermeiden. Dann verkauft Bigger, der erst noch Finanzchef der Liga ist, den FC Wil an türkische Investoren.

Ist Bigger für das Liga-Komitee noch tragbar?

Haben Sie damals Bigger von Kollege zu Kollege nicht empfohlen, auf den Verkauf zu verzichten?

Der Club ist doch verpflichtet, die Ligaführung vorgängig über einen Clubverkauf zu informieren.

Da wirkt der Fall Wil erst recht befremdlich.

In Wil sollen einzelne Spieler über 40'000 Franken pro Monat verdient haben.

Die Liga kennt den Inhalt jedes einzelnen Spielervertrags. Also hätte sie auch eine Kontrolle.

Könnte die Liga ausländische Investoren verbieten?

Was heisst das?

Ist es denkbar, dass die Liga sagt: Ausländischer Investor ja, aber nur, wenn er beispielsweise die Jahreslöhne der Angestellten vorgängig auf ein Konto überweist?

«Der Fall liess sich nicht verhindern. Wir sehen nicht in die Köpfe der Leute. Das ist dochdas Problem.»

Die Liga trägt eine Mitverantwortung.

Dann gehen bei Ihnen die Alarmglocken los, wenn wie in Wohlen vergangenes Jahr ein arabischer Investor vorgestellt wird?

Dann sagen Sie uns: Was definiert einen guten ausländischen Investor?

Sie brauchen also Philanthropen.

Was kann die Liga aus dem Fall Wil lernen?