Das hässlichste Foul des Jahres

In Argentiniens Fussball gibt ein Kung-Fu-Angriff zu reden – und die Reaktion des Schiedsrichters.

Erst die rüde Attacke, dann das Unschuldslamm: Lautaro Comas wurde mit der Gelben Karte belohnt.

Es gehört schon beinahe zum Repertoire eines Fussballers: das Schauspiel nach einem begangenen Foul, das ungläubige Kopfschütteln, das Mimen eines Unschuldslamms. In Perfektion beherrscht das Lautaro Comas vom argentinischen Club Atlético Patronato. Selbst dann, wenn das Wort «Foul» dem nicht gerecht wird, was er auf dem Platz gerade gerüpelt hat.

Es war eine rüde Attacke, ein Angriff auf die Gesundheit des Gegenspielers, die sich Comas am Sonntag im Spiel gegen Independiente in der argentinischen Primera División leistete. Er nahm Anlauf, hob ab und flog mit gestrecktem Bein Richtung Fabricio Bustos, den er mit Wucht erwischte. Der Schiedsrichter sah das alles und entschied: Gelb. Das ist schon fast so dreist wie die Attacke selber. Etwas Gerechtigkeit gab es dann doch noch. Patronato erhielt danach noch zwei Tore und verlor 0:5. (rha)

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