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«Das geht gar nicht»

GC furios, der FCZ fahrig. Die Reaktionen auf den 5:0-Triumph der Grasshoppers im Stadtderby.

Sekunden nach dem Lapsus: Dabbur, der den Ball von Djimsiti in die Füsse gespielt bekam, erzielt gegen FCZ-Keeper Favre das 1:0 für GC.
Sekunden nach dem Lapsus: Dabbur, der den Ball von Djimsiti in die Füsse gespielt bekam, erzielt gegen FCZ-Keeper Favre das 1:0 für GC.
Keystone
Ein seltenes Bild: Gavranovic setzt sich gegen Basic durch.
Ein seltenes Bild: Gavranovic setzt sich gegen Basic durch.
Keystone
Torschütze und Triebfeder bei GC: Ravet, der sich hier gegen Bua durchsetzt, ist längst nicht nur ein Vorbereiter.
Torschütze und Triebfeder bei GC: Ravet, der sich hier gegen Bua durchsetzt, ist längst nicht nur ein Vorbereiter.
Keystone
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Der frühere Nationalspieler Benjamin Huggel fällte nach dem einseitigen Zürcher Derby als SRF-Experte ein hartes Urteil: «Der FCZ liess in der zweiten Halbzeit Stolz und Ehre vermissen. Das muss einem zu denken geben» Die Mannschaft von Trainer Sami Hyypiä lieferte die wohl schwächste Leistung eines ohnehin schon schlechten Halbjahres ab und hätte sogar noch höher als 0:5 verlieren können.

FCZ-Mittelfeldspieler Oliver Buff versuchte erst gar nicht die Situation schönzureden. «Spätestens nach dem dritten Gegentreffer hätte eine Reaktion kommen müssen und wenn es sich dabei nur um ein Foul gehandelt hätte», erklärte er im SRF-Interview. Es sei aber noch nicht einmal das passiert.

Buff, noch einer der Besseren in einem blutleer wirkenden Team, machte wie Huggel eine mangelhafte Einstellung aus: «Wenn man dieses Trikot trägt, muss man auch kämpfen. Wir sind selber schuld. Wir müssen jetzt hart an uns arbeiten, versuchen Fortschritte zu machen. Das sind Standardsätze, klar, aber so ist es nun mal.»

Ganz anders war die Gemütslage natürlich bei den siegreichen Grasshoppers. Der überragende Kim Källström sprach von der besten GC-Halbzeit in dieser Saison: «Einen besseren Nachmittag als diesen kann ich mir nicht vorstellen.» Als Vater der Erfolge will sich der Schwede nicht sehen. «Wir haben einfach eine ausgezeichnete Stimmung in der Mannschaft und ein Trainerteam, das immer neue Reizpunkte setzt», sagte er.

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