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Darum tritt Steven Gerrard zurück

Der ehemalige Liverpool-Star erzählt einem englischen Berufskollegen die Beweggründe seines Rücktritts.

Seine letzte Station: Bei L.A. Galaxy in Nordamerika beendete Steven Gerrard seine Karriere.
Seine letzte Station: Bei L.A. Galaxy in Nordamerika beendete Steven Gerrard seine Karriere.
Reuters

In einem Interview mit BT Sport erklärte Steven Gerrard kurz nach der Bekanntgabe, warum er genau jetzt zurücktritt. Das Gespräch führte der ehemalige englische Fussballer Gary Lineker. «Die Schmerzen und Verletzungen kamen regelmässiger und wurden immer präsenter. Ich wurde in den letzten Jahren langsamer, konnte teilweise nicht mehr das auf den Platz bringen, was ich gewohnt war. Das war frustrierend», erzählte der 36-jährige Gerrard.

Viele Leute in seinem Umfeld hätten ihm gesagt, er solle nicht all zu lange spielen. «Irgendwann wird es peinlich», sagten ihm seine Freunde. Er habe teilweise nach Spielen feststellen müssen, dass seine Gegner besser waren. Das mochte er nicht. Aufgrund dessen habe er beschlossen, dass ein Rücktritt zum richtigen Zeitpunkt komme.

Im Interview sprach der langjährige Liverpool-Spieler auch über die Liebe zu seinem Stammclub. «Dieser Verein bedeutet alles für mich. Ich kam ganz jung zum Club, als Fan und Spieler. Dort wurde ich zu einem guten Menschen.»

Gerrard sprach auch über seine Zukunft. Momentan arbeitet er als Experte für BT Sport und analysiert dort Champions-League-Spiele. Irgendwann will der dreifache Familienvater auch als Trainer tätig sein.

In den sozialen Medien äusserten sich ehemalige Weggefährten zu Gerrards Rücktritt. Michael Owen erinnert sich an gemeinsame Junioren-Zeiten bei Liverpool.

Thierry Henry bedauert es, nie mit Gerrard in einem Team gespielt zu haben.

Xabi Alonso verleiht Gerrard Legenden-Status.

Der Spanier Fernando Torres hat es als Ehre empfunden, mit dem Engländer in einem Team zu spielen.

(jwi)

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