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Cup-Blamage für den Millionenklub

Manchester City mag jetzt viel Geld haben. Das schützt den reichen Premiere-League-Klub allerdings nicht vor Blamagen auf dem Rasen.

Der Ausrutscher passierte Manchester City zwar nur im Liga-Cup, der auf der Insel nicht jene Bedeutung hat, wie der sogenannte FA-Cup oder die Meisterschaft. Doch nach dem 2:2 und dem 3:5 im Penaltyschiessen beim Drittdivisionär Brighton and Holve Albion schmunzeln die Fussball-Fans.

Mit Geld kann man doch nicht alles kaufen, lautet der Tenor des Mannes auf der Strasse und im gnadenlosen britischen Blätterwald. Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan aus Abu Dhabi hatte geschätzte 400 Millionen Schweizer Franken hingeblättert, um den englischen Traditionsverein in seinen Besitz zu bekommen. Die neuen Besitzer haben neben grossen Transfers noch grössere sportliche Ziele angekündigt. Nach der Cup-Schlappe gegen den Underdog aus Brighton hat das Unternehmen ManCity schon Mal einen ersten sportlichen Dämpfer erhalten.

Cup-Held Kuipers, das Tor von Fernandes

Held der Partie vor 8729 Zuschauern in Brighton war Keeper Michel Kuipers. Im Penaltykrimi parierte er die Schüsse von Michael Ball und Matt Richards und ebnete so seinen Teamkollegen den Weg in die nächste Runde. Schon zuvor hatte der Holländer brilliert und die höher dotierten Professionals aus der Premier League mit seinen Interventionen zur Verzweiflung gebracht. Einzig gegen die Goals des Schweizers Gelson Fernandes (64.) und Stephen James Ireland (108.) war Kuipers machtlos.

Als einziger Gewinner des Abends auf Seite von Machester könnte man Fernandes bezeichnen. Der Schweizer Internationale erzielte nicht nur ein Tor, sondern konnte einen Einsatz über 120 Minuten absolvieren. Im Penaltyschiessen, das den Favoriten ins Verderben führte, waren die Fussball-Künste des Wallisers nicht mehr gefragt.

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