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Captain Lichtsteiner kehrt ins Nationalteam zurück

Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic hat Stephan Lichtsteiner für die Spiele gegen Dänemark und Irland aufgeboten.

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Stephan Lichtsteiner, hier an der WM 2018 gegen Brasilien, kehrt in die Fussball-Nationalmannschaft zurück. Neben ihm gehören auch Michael Lang, Josip Drmic und Djibril Sow zu den Rückkehrern.
Stephan Lichtsteiner, hier an der WM 2018 gegen Brasilien, kehrt in die Fussball-Nationalmannschaft zurück. Neben ihm gehören auch Michael Lang, Josip Drmic und Djibril Sow zu den Rückkehrern.
Laurent Gillieron, Keystone
Im Vergleich zum Qualifikationsspiel in Irland (1:1) nicht mehr im Kader sind Christian Fassnacht (Bild), Jacques-François Moubandje, Silvan Widmer und Albian Ajeti.
Im Vergleich zum Qualifikationsspiel in Irland (1:1) nicht mehr im Kader sind Christian Fassnacht (Bild), Jacques-François Moubandje, Silvan Widmer und Albian Ajeti.
Peter Schneider, Keystone
Ruben Vargas, der gegen Gibraltar sein Nationalmannschafts-Debüt gab, fehlt ebenfalls. Der 21-Jährige steht im Aufgebot der U-21 für die beiden wichtigen Partien der EM-Qualifikation gegen Georgien und in Aserbeidschan.
Ruben Vargas, der gegen Gibraltar sein Nationalmannschafts-Debüt gab, fehlt ebenfalls. Der 21-Jährige steht im Aufgebot der U-21 für die beiden wichtigen Partien der EM-Qualifikation gegen Georgien und in Aserbeidschan.
Peter Schneider, Keystone
Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami spricht vor der Aufgebotsbekanntgabe über das Treffen mit Xherdan Shaqiri in Liverpool.
Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami spricht vor der Aufgebotsbekanntgabe über das Treffen mit Xherdan Shaqiri in Liverpool.
Urs Flüeler, Keystone
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Eine echte Überraschung gab es nicht zu vermelden. Die Verantwortlichen der Schweizer Nationalmannschaft haben am Freitagnachmittag in Luzern das 23-Mann-Kader für die beiden anstehenden Spiele in der EM-Qualifikation bekannt gegeben – und sie haben ein wenig über die letzten, intensiven Tage im Verband gesprochen.

Auf einer regelrechten Besuchstournee waren sie in den vergangenen Wochen, Nationalmannschafts-Manager Pierluigi Tami und sein Trainer Vladimir Petkovic. Die beiden waren bei Roman Bürki und Manuel Akanji in Dortmund, bei Stephan Lichtsteiner in Augsburg und – wer konnte es verpassen – bei Xherdan Shaqiri in Liverpool. «Ich liebe ihn, und werde ihn immer lieben», sagte Petkovic über seinen Schlüsselspieler.

Tami betonte, wie zufrieden man im Verband mit dem Resultat dieser Gespräche sei. «Wir wollen, dass wir auf die besten Fussballer dieses Landes zählen können, dafür sind solche Besuche unabdingbar», sagte er.

Bürki wird bis EM 2020 nicht mehr aufgeboten

Ob die Besuche eine direkte Auswirkung auf das Aufgebot für die Spiele gegen Dänemark (übernächsten Samstag) und Irland (übernächsten Dienstag) haben, ist schwer abzuschätzen. Shaqiri bleibt auch den nächsten zwei Spielen fern, diesmal wegen Wadenproblemen. Bürki ist weiterhin kein Thema in der Nationalmannschaft, mit ihm haben Petkovic und Tami vereinbart, dass er bis nach der EM 2020 nicht mehr aufgeboten wird.

Ein Rückkehrer im Team ist Stephan Lichtsteiner, wobei die Captainfrage in der Mannschaft fürs Erste auf Eis gelegt ist. «Die Hierarchie bleibt klar», sagt Petkovic. Captain bleibe Lichtsteiner, seine Stellvertreter seien der Reihe nach Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Yann Sommer.

In der Abwehr gibt es ansonsten wenige Überraschungen, ebensowenig im Aufbau und im Sturm. Renato Steffen kehrt ebenso in die Auswahl zurück. Er setze auf polyvalente Spieler, die den Teamgeist verinnerlicht hätten, sagte Petkovic weiter.

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