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Blatters Vision von der Winter-WM

Der Fifa-Präsident sprach sich dafür aus, die Fussball-WM 2022 in Qatar im Winter auszutragen. Und er zog Bilanz über das Turnier in Südafrika.

Umstritten: Sepp Blatters Vision von einer Winter-WM in Qatar wird nicht nur von Applaus begleitet werden.
Umstritten: Sepp Blatters Vision von einer Winter-WM in Qatar wird nicht nur von Applaus begleitet werden.
Keystone

«Ich unterstütze definitiv die Pläne, in Qatar im Winter zu spielen. Es sollte bei angemessenen Temperaturen gespielt werden, dabei denke ich vor allem an die Fussballer», sagte der Walliser vor dem Hintergrund, dass es in den Sommermonaten in Qatar über 50 Grad heiss werden kann.

Die Spieler würden für das Spektakel sorgen, und es sei sehr wichtig, sie zu schützen, ergänzte der 74-Jährige: «Wenn man es wirklich will, sollte es möglich sein. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es ist ein Problem für den internationalen Kalender, aber in elfeinhalb Jahren sollte man das regeln können.»

Der Blick zurück nach Südafrika

Kurz vor Beginn der Weihnachtsfeiertage blickte Blatter auch nochmals zurück auf die diesjährige WM in Südafrika. «In diesem Jahr hat sich etwas Historisches ereignet, das alles übersteigt – die Weltmeisterschaft in Afrika. Das ist für sich allein genommen bereits ein aussergewöhnlicher Erfolg. Die Resonanz auf der ganzen Welt war phänomenal», sagte Blatter, der sich allerdings grössere Erfolge der afrikanischen Teams versprochen hatte: «Ehrlich gesagt hatte ich mehr afrikanische Mannschaften in der zweiten Runde erwartet und war mir sicher, zumindest eine im Halbfinal dieser Weltmeisterschaft zu sehen.»

(si)

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