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Bickel verlor den Machtkampf

Fredy Bickel hat als YB-Sportchef in Bern viel bewegt – gegen Urs Siegenthaler hatte er jedoch keine Chance.

Erfolgreiches Duo: Fredy Bickel und Trainer Marco Schällibaum bewahrten YB vor dem Abstieg in die Bedeutungslosigkeit und führten die Berner 2001 schliesslich sogar wieder ins internationale Geschäft.
Erfolgreiches Duo: Fredy Bickel und Trainer Marco Schällibaum bewahrten YB vor dem Abstieg in die Bedeutungslosigkeit und führten die Berner 2001 schliesslich sogar wieder ins internationale Geschäft.
Keystone
Sven Hotz (r.) holte Fredy Bickel (l.) 2003 als Sportchef zum FCZ, wo die beiden mit Trainer Lucien Favre (M.) zweimal die Meisterschaft und einmal den Cup gewannen.
Sven Hotz (r.) holte Fredy Bickel (l.) 2003 als Sportchef zum FCZ, wo die beiden mit Trainer Lucien Favre (M.) zweimal die Meisterschaft und einmal den Cup gewannen.
Keystone
Mit Trainer Adi Hütter, den Fredy Bickel zu YB holte, kann er die Arbeit nicht mehr fortsetzen. Folgt jetzt ein Engagement in Wien?
Mit Trainer Adi Hütter, den Fredy Bickel zu YB holte, kann er die Arbeit nicht mehr fortsetzen. Folgt jetzt ein Engagement in Wien?
Keystone
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Die Meldung vom 22. März war kurz und nüchtern. «Urs Siegenthaler neu im Verwaltungsrat», teilte YB an diesem Tag mit und erklärte, dass der frühere YB-Spieler künftig seine fussballerischen Kompetenzen einbringen werde.

Damals warf die Meldung keine grossen Wellen. Das tut sie erst mit Verzögerung – und dafür umso heftiger: Die ganze operative Führung mit CEO Alain Kappeler und Sportchef Fredy Bickel ist im Zuge einer Neuausrichtung der Organisationsstruktur weggespült worden. «Im gegenseitigen Einvernehmen», heisst es in der entsprechenden Mitteilung von YB. Nett formuliert, dabei geht es nur um eines: um einen Machtkampf, den Bickel gegen Siegenthaler verloren hat.

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