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Vasic sichert den Grasshoppers einen Punkt

Das GC-Formtief hält an: Die Grasshoppers kommen zuhause gegen den FC Luzern nicht über ein 1:1 hinaus. Vaso Vasic rettet sein Team vor einer Niederlage.

Der Grasshopper Club Zürich und der FC Luzern trennen sich Unentschieden 1:1
Der Grasshopper Club Zürich und der FC Luzern trennen sich Unentschieden 1:1
Valeriano Di Domenico, Keystone
Traumtor: Nach einer Stunde schiesst Markus Neumayr die Innerschweizer per Freistoss in Führung.
Traumtor: Nach einer Stunde schiesst Markus Neumayr die Innerschweizer per Freistoss in Führung.
Valeriano Di Domenico, Keystone
In Topform: Dass die Luzerner das Kräftemessen nicht für sich entscheiden können, liegt am grandios agierenden Zürcher Schlussmann Vaso Vasic. Beim Schuss von Markus Neumayr ist aber selbst er geschlagen.
In Topform: Dass die Luzerner das Kräftemessen nicht für sich entscheiden können, liegt am grandios agierenden Zürcher Schlussmann Vaso Vasic. Beim Schuss von Markus Neumayr ist aber selbst er geschlagen.
Valeriano Di Domenico, Keystone
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Die Grasshoppers und Luzern trennten sich in einem animierten Duell 1:1, was ein gerechtes Resultat darstellte. Auffälligste Figuren waren GC-Goalie Vaso Vasic und FCL-Torschütze Markus Neumayr.

In Abwesenheit des erkrankten Stammkeepers Joël Mall hütete erstmals seit dem letzten Spiel der Vorrunde wieder Vasic das Tor. Der 25-jährige Serbe hatte die Saison als Stammgoalie begonnen, wurde im August von Mall abgelöst und rückte nach dessen Hand- und Nierenverletzung bis zur Winterpause wieder auf die Nummer-1-Position auf. Gegen Luzern zeigte sich der in der Vorrunde nicht immer über alle Zweifel erhabene Vasic auf der Höhe der Aufgabe. In mindestens fünf Szenen bewahrte er sein Team mit sehenswerten Reflexen vor einem Rückstand.

Traumtor von Neumayr

Das 0:1 konnte der GC-Goalie indes nicht verhindern. Der Freistoss, den Markus Neumayr über die Mauer in die untere Ecke zirkelte, war schlicht unhaltbar. Neumayr krönte eine erneut gute Leistung mit dem dritten Tor für Luzern. Der Neuzuzug aus Vaduz hatte am letzten Wochenende beim 5:2 gegen seinen vorherigen Arbeitgeber doppelt getroffen. Luzern, das am kommenden Samstag erneut im Letzigrund (gegen den FCZ) anzutreten hat, blieb zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Die Innerschweizer bewiesen mit einem soliden Auftritt, weshalb die Leistungskurve nach oben zeigt. GC hat von den letzten fünf Partien nur eine gewonnen. Insofern passte das Resultat zum aktuellen Formstand.

Dafür, dass der FCL doch nicht zum ersten Auswärtssieg seit dem 23. September 2015 kam, sorgte GC-Mittelfeldspieler Caio. Weil er in der Rückrunde nicht wirklich auf Touren kommt, wurde der Brasilianer erst nach 57 Minuten eingewechselt. 17 Minuten später schloss der einstige Bundesliga-Spieler einen Doppelpass mit Munas Dabbur zum 1:1 ab. Es war Caios elftes Saisontor, das erste seit fast einem Monat.

Grasshoppers - Luzern 1:1 (0:0) 5100 Zuschauer. - SR Bieri. Tore: 60. Neumayr (Freistoss) 0:1. 74. Caio (Dabbur) 1:1. Grasshoppers: Vasic; Bauer, Senderos, Bamert, Antonov; Alpsoy (72. Brahimi), Källström; Kamberi (80. Pnishi), Milanov (57. Caio), Tarashaj; Dabbur. Luzern: Zibung; Thiesson, Sarr (46. Puljic), Affolter, Lustenberger; Hyka (86. Oliveira), Neumayr, Christian Schneuwly, Jantscher; Frey; Marco Schneuwly (69. Arnold). Bemerkungen: Grasshoppers ohne Basic, Barthe (beide verletzt) und Mall (krank), Luzern ohne Fandrich (verletzt). 22. Lattenschuss von Senderos. Verwarnungen: 16. Sarr (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 58. Senderos (Hands/im nächsten Spiel gesperrt). 66. Källström (Foul). 86. Jantscher (Foul/im nächsten Spiel gesperrt).

SDA

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