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Bayern-Legende schiesst gegen Neuer

Manuel Neuers Berater kritisierte Bayerns Transferpolitik. Lothar Matthäus hat dafür sehr wenig Verständnis.

Ärgert sich: Lothar Matthäus
Ärgert sich: Lothar Matthäus
Jan Woitas, Keystone
Die Bayern-Legende, heute als Sky-Experte im Einsatz, fand, dass Neuer das Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen hätte suchen sollen.
Die Bayern-Legende, heute als Sky-Experte im Einsatz, fand, dass Neuer das Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen hätte suchen sollen.
Jan Woitas, Keystone
Offenbar hat der Goalie höhere Ambitionen – mit den Bayern diese zu erfüllen, scheint aktuell schwierig.
Offenbar hat der Goalie höhere Ambitionen – mit den Bayern diese zu erfüllen, scheint aktuell schwierig.
Filip Singer, Keystone
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Es war durchaus aufsehenerregend, was Thomas Kroth zu sagen hatte. Es hatte auch etwas leicht Drohendes. Denn Manuel Neuers Berater befand, dass Bayern Münchens Kader im europäischen Vergleich aktuell nicht konkurrenzfähig sei. Und er legte nach, dass es deshalb möglich sei, dass Deutschlands Nationalgoalie sich gegen eine Vertragsverlängerung entscheiden könnte – schliesslich sei er ja ambitioniert und wolle nochmals die Champions League gewinnen.

Soweit so beunruhigend für die Bayern, solch deutliche Worte hört man ja nicht alle Tage. Wenig Verständnis hatte dann auch Lothar Matthäus für dieses Vorgehen. Die Bayern-Legende und der Ehrencaptain der Nationalmannschaft sagte gegenüber der Bild: «Dieses Vorgehen von Manuel Neuer ist ein absolutes No-go!» Als Captain solle man es im Verein selbst ansprechen, wenn man mit der Transferpolitik ein Problem habe.

Auch wenn es nicht Neuer selber war, der diese Kritik äusserte, glaubt Matthäus, dass der Weltmeister diese Meinung teile: «Ich kenne Kroth, der von sich aus eher nicht die Öffentlichkeit sucht. Manuel wird das sicher mit ihm besprochen haben. Meine Berater hätten sich nie derart äussern dürfen, ohne dass ich meine Zustimmung dazu gegeben hätte.»

Von offizieller Vereinsseite hat sich noch niemand zu Kroths verbalem Angriff geäussert. Auf die fast schon obligate Antwort von Uli Hoeness, sonst selber für die Abteilung Attacke verantwortlich, dürfen wir aber gespannt sein.

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