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Auswärtssiege für Lettland und Griechenland

Lettland und Griechenland ist der Start in die WM- Qualifikation in der «Schweizer» Gruppe 2 mit Auswärtssiegen gelungen.

Die Balten setzten sich dank einem Blitzstart mit 2:1 in Moldawien durch. Griechenland erfüllte in Luxemburg mit einem 3:0 die Pflicht.

Die Letten, am 11. Oktober in St. Gallen der zweite Heimspielgegner der Schweiz, bestimmten in Tiraspol vor allem die Startphase und gingen in den ersten 22 Minuten mit zwei Treffern in Führung. Griechenland legte die Basis zum erwarteten Erfolg im Grossherzogtum mit zwei Treffern kurz vor der Halbzeit.

Eine Viertelstunde gezittert

Stürmer Girts Karlsons, der von De Graafschap wieder zu seinem Stammverein Liepajas Metalurgs zurückgekehrt ist, traf für Lettland mit einem Aufsetzer aus zehn Metern schon in der 8. Minute. Der Rekord-Internationale Vitalis Astafjews bezwang Moldawiens Torhüter Nicolai Calancea mit einem Kopfball in der 22. Minute. Der EM- Endrundenteilnehmer von 2004 wähnte sich in Sicherheit bis eine Viertelstunde vor Schluss. Der eingewechselte Sergej Alexejew von Sheriff Tiraspol verkürzte auf 1:2 und verlieh dem Team von Trainer Igor Dobrowolski neuen Schub, den es allerdings nicht mehr zu einem Punktgewinn nutzen konnte.

Dobrowolski hat eine Schweizer Vergangenheit. In der Saison 1991/92 wirkte der technisch versierte Mittelfeldspieler bei Servette mit und markierte in 23 Spielen 15 Tore. Seit Anfang 2007 ist der frühere mehrfache russische Internationale Dobrowolski, der seine Aktivkarriere mit 28 Jahren beendete, Natonaltrainer seines Heimatlandes Moldawien.

Rehhagel vertraute Oldies

Otto Rehhagel, das Trainer-Urgestein der Griechen, nahm trotz drei Niederlagen an der Euro 2008 keinen Generationenwechsel vor. Nur der bisherige Ersatzgoalie Chalkias rückte für den zurückgetretenen Nikopolidis nach. Sonst setzte «König Otto» auf Bewährtes. Luxemburg, mit dem Aargauer Mario Mutsch, fehlten Technik, Kraft und Spielwitz, um im siebten Duell gegen Griechenland erstmals zu punkten.

Ein Kopfball von Vassilios Torosidis bedeute die Führung der Hellenen, die Theofanis Gekas, der ehemalige Bundesliga- Torschützenkönig von Bochum und jetzige Goalgetter von Leverkusen, kurz vor dem Wechsel mit einem Geschenk ausbaute. Ein Verteidiger in hinterster Front schoss auf der Mittellinie einen Griechen an, so dass gleich zwei Angreifer alleine aufs Luxemburger-Tor losstürmen konnten. Gekas traf ins verwaiste Gehäuse. Mit einem Foulelfmeter nach üblem Ellbogenschlag von Eric Hoffmann erhöhte Angelos Charisteas, der EM-Goldschütze von 2004, zum standesgemässen 3:0. Luxemburg reihte seiner Negativserie in der WM- Qualifikation 2006 (12 Niederlagen in 12 Spielen) die 13. Pleite an.

(si)

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