Zum Hauptinhalt springen

Aufklärung à la Fifa

Noch ist unklar, was überhaupt aus dem WM-Korruptionsbericht der Fifa zu erfahren ist.

Noch vor wenigen Tagen hatte der Weltfussballverband erklärt, weshalb es unmöglich sei, den von Chefankläger Michael Garcia erarbeiteten Bericht zu Korruption bei den jüngsten WM-Vergaben zu veröffentlichen. Seit der Sitzung des Exekutivkomitees (Exco) kümmert das Geschwätz von vorgestern niemanden mehr. Garcias Papier wird publiziert. Nicht sofort. Und mit vermutlich allerlei eingeschwärzten Passagen. Aber immerhin.

Immerhin? Immerhin was? Garcia, ehemaliger New Yorker Staatsanwalt mit erstklassigem Ruf, ist im Ärger schon zurückgetreten aus der Ethikkommission, er hat in der Fifa kein Interesse an einer Aufklärung feststellen können. Und auch die gestrige Wende ist kein Beweis dafür, dass die höchsten Fussballfunktionäre nun plötzlich an nichts als der Wahrheit interessiert sind, wie das der Schweizer Fifa-Präsident Sepp Blatter gerade wieder verkündet hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.