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Auch bei Servette schrillen die Alarmglocken

Nach dem Aus von Xamax bereitet nun Servette der Swiss Football League Kummer. Die Anzeichen verdichten sich, dass sich ein weiterer welscher Klub in grossen finanziellen Nöten befindet.

Majid Pishyar ist der Präsident von Servette FC. Er hat die Löhne nicht oder nur teilweise überwiesen. Spätestens ab dem 1. März, nachdem Servette die Bilanz deponiert hat, weiss man, dass der Genfer Super-League-Klub in finanziellen Nöten steckt. (Bild: 1. Juli 2011)
Majid Pishyar ist der Präsident von Servette FC. Er hat die Löhne nicht oder nur teilweise überwiesen. Spätestens ab dem 1. März, nachdem Servette die Bilanz deponiert hat, weiss man, dass der Genfer Super-League-Klub in finanziellen Nöten steckt. (Bild: 1. Juli 2011)
Keystone
Mit dem portugiesischen Trainer Joao Alves sind die Grenats, wie man sie früher nannte, aufgestiegen. Inzwischen wurde Alves auf unfeine Art entlassen. Er hat eine Klage von einer Million Franken gegen Servette erhoben. Die Parteien sehen sich vor Gericht wieder. (14. Juli 2011)
Mit dem portugiesischen Trainer Joao Alves sind die Grenats, wie man sie früher nannte, aufgestiegen. Inzwischen wurde Alves auf unfeine Art entlassen. Er hat eine Klage von einer Million Franken gegen Servette erhoben. Die Parteien sehen sich vor Gericht wieder. (14. Juli 2011)
Keystone
Pishyar übernimmt den kränkelnden Traditionsklub 2008 und wird Alleinaktionär. Und was passiert mit Servette? Der Präsident selbst ist nicht mehr gewillt, die finanziellen Lasten allein zu tragen. Er überliess schon Admira Wacker bankrott. (29. September 2008)
Pishyar übernimmt den kränkelnden Traditionsklub 2008 und wird Alleinaktionär. Und was passiert mit Servette? Der Präsident selbst ist nicht mehr gewillt, die finanziellen Lasten allein zu tragen. Er überliess schon Admira Wacker bankrott. (29. September 2008)
Keystone
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Als ob der Schweizer Fussball mit den Fällen Neuchâtel Xamax und FC Sion nicht schon genügend Schwierigkeiten hätte, droht ihm weiteres Ungemach. Gemäss dem «Blick» tickt mit Servette eine weitere «Zeitbombe». Majid Pishyar, der umstrittene iranische Präsident des Aufsteigers vom Lac Léman, zahlt die Löhne gerne mit Verspätung und führt den Verein nach dem Prinzip «L’état, c’est moi» oder nach dem Motto «Lust und Laune». So sollen 13 Angestellte von Servette ihr Dezember-Gehalt noch nicht erhalten haben. Und die Profis, welche die Promotion in die Super League schafften, sind immer noch in Erwartung der versprochenen Aufstiegsprämie von 12'000 Franken. Der Unbill nicht genug: Der entlassene portugiesische Trainer Joao Alves fordert vom Klub die Summe von 1 Million Franken – die Klage kommt vor den Kadi. Das Zürcher Boulevardblatt schreibt zudem, dass Servette den lokalen Strom- und Wasserwerken eine Summe von 100'000 Franken schuldet.

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