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«An Peinlichkeit kaum zu überbieten»

Nach dem 0:8 beim FC Bayern herrscht in den Reihen des Hamburger SV Katzenjammer. Schon wieder.

«Am Schluss habe ich gehofft, dass es nicht zweistellig wird»:HSV-Trainer Josef Zinnbauer über seine Leiden in München.
«Am Schluss habe ich gehofft, dass es nicht zweistellig wird»:HSV-Trainer Josef Zinnbauer über seine Leiden in München.

«Es gibt Tage im Leben, die man nicht vergessen wird. Bei einem 0:8 muss man nicht mehr viel erzählen. Da muss man sich bei den Fans entschuldigen», sagte HSV-Trainer Josef Zinnbauer nach der Kanterniederlage seines Teams beim FC Bayern. «So eine Vorstellung ist bitter. Die Bayern waren weltklasse, aber trotzdem gibt es keine Berechtigung für ein 0:8. Am Schluss habe ich gehofft, dass es nicht zweistellig wird. Die Mannschaft muss jetzt gegen Gladbach eine Reaktion zeigen.»

Die «Hamburger Morgenpost» sollte anschliessend von einer «an Peinlichkeit kaum zu überbietenden Vorstellung» schreiben und sich eine Strafe für die Spieler wünschen: «Wären sie doch zu Fuss zum Flughafen gelaufen. Das wäre nur gerecht gewesen.» Weiter heisst es in dem Artikel: «Der HSV bot klassischen Angsthasen-Fussball, ohne Vertrauen in die eigene (und in München nicht vorhandene) Stärke. Und er brach erschreckend schnell zusammen.»

HSV-Sportchef Peter Knäbel, zuvor Technischer Direktor des Schweizerischen Fussballverbands, reagierte tief verärgert auf das Debakel: «Wir haben nicht nur verloren, sondern auch unser eigenes, recht gutes Torverhältnis zerstört.» Nicht auszudenken, was wäre, wenn Hamburg im Sommer erstmals aus der Bundesliga absteigen sollte.

Zu den gedemütigten Hamburger Spielern gehört auch ein Schweizer: Johan Djourou. Der Romand wurde von den «Morgenpost»-Lesern mit der Note 5,5 bedacht. 6 ist die schlechteste. Von Trainer Zinnbauer bekamen Djourou und seine Kollegen am Morgen nach dem Debakel eine 30-minütige Kabinenpredigt zu hören. Am Dienstag muss die Mannschaft normal trainieren, obwohl eigentlich ein Ruhetag eingeplant war.

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