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Amateure forderten Super-League-Klubs heraus

Die Super-League-Vereine sicherten sich den Einzug in die nächste Cup-Runde. Redaktion Tamedia berichtete laufend von den Partien vom Schweizer Cup.

Fussball in der 1. Reihe: Junge Fans geniessen die gute Sicht beim Cup-Hit des luzernischen FC Eschenbach gegen den FC Basel.
Fussball in der 1. Reihe: Junge Fans geniessen die gute Sicht beim Cup-Hit des luzernischen FC Eschenbach gegen den FC Basel.
Keystone
Die Überraschung findet aber nicht statt. Trotz heftiger Gegenwehr des Zweitliga-Inter-Klubs setzt sich er Champions-League-Teilnehmer auf dem Sportplatz Weiherhans mit 4:0 durch. Ein Volksfest iin der dritten Halbzeit gibt es aber ohnehin.
Die Überraschung findet aber nicht statt. Trotz heftiger Gegenwehr des Zweitliga-Inter-Klubs setzt sich er Champions-League-Teilnehmer auf dem Sportplatz Weiherhans mit 4:0 durch. Ein Volksfest iin der dritten Halbzeit gibt es aber ohnehin.
Keystone
Servette gewinnt in der Verlängerung: Düdingens Lukas Schneuwly (l.) und Servettes Vincent Ruefli (r.) kämpfen um den Ball.
Servette gewinnt in der Verlängerung: Düdingens Lukas Schneuwly (l.) und Servettes Vincent Ruefli (r.) kämpfen um den Ball.
Keystone
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Einzig die beiden Challenge-League-Vereine Etoile Carouge und Delémont blieben in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cup gegen unterklassige Gegner auf der Strecke. Die zehn Teams aus der Super League siegten mit dem Gesamtskore von 54:3-Toren.

Aufsteiger Etoile Carouge scheiterte beim Zuger Erstligisten Cham mit 0:2 und hätte gar noch deutlicher verlieren können. Stefan Blunschi, der Schütze des zweiten Treffers traf unmittelbar nach dem 2:0 den Pfosten. Die Chamer vermochten sich gegen den höherklassigen Gegner markant zu steigern, in der Meisterschaft liegen sie nach fünf Runden auf dem drittletzten Zwischenrang.

Auch Delémont musste gegen einen Erstligisten klein beigeben. Die Jurassier unterlagen Malley im Penaltyschiessen 1:3. Die normale Spielzeit hatte 2:2 geendet, nach der Verlängerung trennte man sich 3:3. Im Penaltyschiessen avancierte Malley-Goalie Damien Warpelin mit zwei abgewehrten Elfmetern von Allali und Hulmann zum Matchwinner. Ausgerechnet Warpelin, der zuvor am zweiten Gegentreffer mitschuldig gewesen war. Malley hatte sich den Sieg mit einer kämpferischen Leistung verdient, lag der Erstligist doch dreimal in Führung und musste dreimal praktisch postwendend wieder den Ausgleich der Gäste aus der Challenge League verdauen.

54:3 für die ASL-Teams

Zumeist souverän meisterten die zehn Teams aus der Axpo Super League die erste Cup-Hürde. 54:3 lautete schliesslich das Gesamtskore der Schweizer Spitzenteams gegen ihre unterklassigen Herausforderer. Einzig Lausanne-Sport beim 8:1 gegen Collex-Bossy (2.i.), Neuchâtel Xamax beim knappen 2:1 in Chur (2.i.) und Servette beim zähen 4:1-Erfolg nach Verlängerung in Düdingen (1.) mussten je einen Gegentreffer einstecken. Für das höchste Ergebnis des Wochenendes sorgten die Grasshoppers, welche Töss Winterthur 10:0 bezwangen. Izet Hajrovic war dreifacher Torschütze für GC gegen den Gegner aus der 2. Liga interregional.

ASL-Aufsteiger Servette beschränkte sich in Düdingen vorerst mit Minimalistenfussball, doch Trainer João Alves handelte rasch und verstärkte bereits nach einer halben Stunde die Offensive. Die eingewechselten Matias Vitkieviez, Eudis und Stéphane Nater sorgten denn auch mit ihren Treffern für die Entscheidung zu Gunsten der Genfer.

Del Curto als Einheizer

Auch Xamax versuchte sich in Chur im Schongang, war dem interregionalen Zweitligisten zwar klar überlegen, verpasste jedoch die frühzeitige Entscheidung. Die Churer glaubten bis zum Schlusspfiff an die mögliche Überraschung und verpassten den Ausgleich in den letzten Minuten nur knapp. Die Motivation dazu wurden ihnen offensichtlich vor Spielbeginn von Eishockey-Meistercoach Arno del Curto eingeimpft, der in der Kabine als Anpeitscher gewirkt hatte.

Für ein Volksfest war Meister Basel am Samstag in Eschenbach LU besorgt gewesen. 3700 Zuschauer säumten Sportplatz Weiherhus und sorgten für einen neuen Zuschauerrekord beim interregionalen Zweitligisten. Der Nordkoreaner Kwang Ryong Pak brachte die Basler, die ohne etliche Stammspieler angetreten waren, mit einer Doublette in Front, Jacques Zoua mittels Foulpenalty und Scott Chipperfield sorgten für das 4:0-Schlussergebnis.

Kein Erbarmen zeigten auch die Young Boys beim 8:0 über den Fribourger Drittligisten Domdidier, der FC Zürich beim 5:0 gegen Erstligist Grenchen, Titelverteidiger Sion beim Zweitligisten Colombier (5:0) und Thun mit 5:0 bei Stade Lausanne-Ouchy (2.i.). Dreifacher Torschütze für die Berner war Marco Schneuwly, der erst in der 63. Minute eingewechselt wurde. Gemächlicher nahm es Meisterschafts-Leader Luzern in Losone (2.i.) beim 3:0-Erfolg.

Beinahe-Blamagen für Chiasso, Brühl und Lugano

Knapp an einer Blamage vorbei schrammte Chiasso beim Kantonsrivalen Ascona. Gegen den Zweitligisten reichte es nur zu einem knappen 2:1-Erfolg. Zittern musste auch Lugano beim Zürcher Zweitligisten United Zürich. Erst in der Verlängerung wurde das Ergebnis auf ein standesgemässes 5:1 hochgeschraubt. Ebenfalls erst in der Verlängerung vermochte sich auch Brühl St. Gallen gegen Terre Sainte (2.i.) durchsetzen. Der noch sieglose Aufsteiger in die Challenge League gewann mit viel Mühe 5:2.

Für klare Verhältnisse sorgte gestern in Entfelden der Sportclub Kriens. In der Meisterschaft am Zittern, liessen die Luzerner in der K.o.-Konkurrenz dem interregionalen Zweitligisten keine Hoffnung. Vier Treffer beim 9:0-Sieg erzielte Igor Tadic, dreimal war der vom FC Luzern ausgeliehene Janko Pacar erfolgreich.

Alle Drittligisten out

Die vier noch im Wettbewerb vertreten gewesenen Drittligisten Deitingen, Henau, Domdidier und Ellikon Marthalen sind allesamt ausgeschieden. Mit Schattdorf schaffte es ein einziger Verein aus der fünfthöchsten Spielklasse in die 2. Hauptrunde. Der Urner Zweitligist hatte gegen den Solothurner Drittligisten Deitingen aber auch die leichteste Aufgabe zu bewältigen. Nun dürfen die Schattdorfer bei der heutigen Auslosung (11.30 Uhr in Bern) der 2. Hauptrunde auf einen attraktiven Gegner aus der Super League hoffen.

si/fal/ot

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