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Adi Hütter ist neuer YB Trainer

Die Young Boys haben am Donnerstag Adi Hütter als neuen Trainer vorgestellt. Er unterschrieb einen Vertrag bis im Sommer 2017.

Adi Hütter ist neuer YB Trainer.
Adi Hütter ist neuer YB Trainer.
Keystone

Die Young Boys haben einen neuen Cheftrainer. Der Österreicher Adi Hütter hat die Clubführung überzeugt und einen Vertrag bis im Sommer 2017 unterschrieben, wie der Club am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt. Der Österreicher, der sich im Juni von Red Bull Salzburg getrennt hat, wird ab kommendem Montag das Training leiten. Am 12. September kommt es zur ersten Bewährungsprobe gegen den FC Vaduz. Hütter glaubt, die Mannschaft wieder auf Erfolgskurs bringen zu können: «Die Young Boys haben grosses Potenzial, das es auszuschöpfen gilt», heisst es in der Mitteilung. Er sei glücklich und sehr motiviert, für diesen ambitionierten Club arbeiten zu können.

Wieso fiel der Entscheid schlussendlich auf einen Trainer, der in der Schweiz ein unbeschriebenes Blatt ist? YB-Präsident Werner Müller erklärt die Vorzüge von Hütter: «Er ist ein junger Trainer mit klaren Absichten.» Müller ist überzeugt, dass Hütter mit seinen Ideen für frischen Wind sorgen wird. Sportchef Fredy Bickel verrät, dass man mit Hütter bereits kurz nach Beginn der Trainersuche das Gespräch aufgenommen habe. «Im gegenseitigen Austausch sind wir zum Schluss gekommen, dass es passt und wir mit ihm in die Zukunft gehen wollen.»

Was für ein Platz der österreichische Import auf der Berner Gehaltsliste einnimmt, ist unklar. Zahlen wurden keine kommuniziert. Der interimistische Cheftrainer Harald Gämperle wird wieder zum Assistenztrainer zurückgestuft. Erich Hänzi kehrt zudem in den Nachwuchs zurück.

Exodus-Gegner

In einem scheinen die Young Boys und Hütter schon einmal gut zusammen zupassen: Sie kennen keine Eile. Sportchef Bickel schien sich für die Trainersuche alle Zeit der Welt zu nehmen und lies beinahe einen Monat verstreichen, bis er Hütter als Uli Fortes Nachfolger präsentierte. Auch Hütter kündigte nach seinem Abgang bei Salzburg an, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, keine Eile walten zu lassen.

Doch wieso kam es überhaupt zur Trennung mit Red Bull Salzburg? Immerhin hat Hütter gleich in seinem ersten Anstellungsjahr die Meisterschaft sowie den Cup gewonnen. Der grosse Knall kam dennoch. Dieser wurde offensichtlich nicht wegen sportlichem Misserfolg, sondern viel mehr wegen unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen ausgelöst. Hütter hat sich mit der Clubleitung verstritten, weil viele Topspieler aus Salzburg abgezogen wurden und dem Schwesterklub Red Bull Leipzig übermacht wurden. Hütter wollte nicht im ständigen Umbruch trainieren müssen und zog die Notbremse. Anfangs Juni wurde der Vertrag in gegenseitigem Einverständnis aufgelöst.

(pd)

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