YB hat Xamax vor Augen, Zagreb im Kopf

YB und der heikle Spagat: Am Samstag gegen Xamax, am Dienstag bei Dinamo Zagreb.

Nach den letzten zwei Partien ist das Hochgefühl bei Meister YB etwas abgeflaut (im Bild: Kevin Mbabu beim Spiel gegen Dinamo Zagreb).

Nach den letzten zwei Partien ist das Hochgefühl bei Meister YB etwas abgeflaut (im Bild: Kevin Mbabu beim Spiel gegen Dinamo Zagreb). Bild: Anthony Anex/Keystone

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Es ist eine mental anspruchsvolle Aufgabe, welche auf die Young Boys am Samstagabend im Stade de Suisse wartet. Heimspiel als Meister und souveräner Leader gegen den Aufsteiger Xamax – und dies zwischen den Auftritten im Champions-League-Playoff gegen Zagreb. Xamax vor Augen, Zagreb im Kopf – so könnte man die Situation bei YB beschreiben.

Wobei die Beteiligten selbst­redend betonen, derzeit nur an die nächste Begegnung zu denken. «Seit Donnerstag gilt unser Fokus Xamax», sagt Trainer Gerardo Seoane. «Wir wollen unseren sehr guten Saisonstart in der Super League fortsetzen.»

Mit vier Siegen in Serie hat sich YB in der Liga bereits fünf Punkte von den Verfolgern entfernt. Und die zwei mutmasslich härtesten Rivalen treffen am Sonntag im Klassiker FCZ vs. FCB aufeinander. Den Young Boys bietet sich an diesem Wochenende also die Ge­legenheit, möglicherweise noch weiter davonzuziehen.

Die letzten zwei Partien allerdings haben das Hochgefühl bei YB ein wenig abflauen lassen. Erst der glückhafte 3:2-Sieg in der 1. Cuprunde beim viertklassigen Biel nach zwei Last-Minute-Treffern am letzten Samstag. Und am Mittwoch das 1:1 im Hinspiel gegen Za­greb, welches die Berner mit gemischten Gefühlen zurückliess. Nach vorzüglichen 30 Minuten verrieten die Young Boys Schwächen – etwa im Umschaltspiel und in der Defensive.

Wie viel Rotation ist gut?

Eine wichtige Frage für Seoane wird sein, in welchem Umfang er sein Personal am Samstag rotieren lassen wird. «Natürlich müssen wir wechseln», sagt der Trainer. «Es gibt Spieler, die in diesen Wochen eine hohe Belastung zu verkraften haben.» Aber er sei sich bewusst, dass zu viele Veränderungen ungesundfür das Gefüge sein könnten.

Seoane findet nicht, dass er in Biel zu viel habe rotieren lassen. «Die Mannschaft hat sofort funktioniert, wir vergaben einfach zu viele Chancen. Und jene Dynamik, die das Spiel bekam, hätte es auch mit einer anderen Aufstellung geben können.»

Am Samstag gegen Xamax könnten einige Stammkräfte wie der angeschlagene Steve von Bergen und Guillaume Hoarau eine Pause erhalten. Die Routiniers werden am Dienstag in Zagreb in Bestform benötigt – soll der Einzug in die Königsklasse realisiert werden. (mrm/fdr)

Erstellt: 25.08.2018, 18:19 Uhr

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