Meisterfeier in Graz

Der frühere Sportchef Fredy Bickel freut sich in Österreich über den Triumph von YB.

Fredy Bickel. Der ehemalige YB-Sportchef freut sich aus der Ferne für seinen Ex-Club.

Fredy Bickel. Der ehemalige YB-Sportchef freut sich aus der Ferne für seinen Ex-Club.

(Bild: Keystone)

Bis Mitte September 2016 war Fredy Bickel Sportchef bei YB - nun ist er in gleicher Funktion bei Rapid Wien tätig. Am Vorabend der Partie bei Sturm Graz sass er vor dem Laptop, um YB - Luzern zu sehen. Den Bernern fühlt sich Bickel trotz seiner Entlassung immer noch verbunden.

Lange hielt er es vor dem Bildschirm aber nicht aus. Emotionen kamen hoch, so heftig, dass Bickel den Laptop zuklappte. Als im Stade de Suisse die zweite Halbzeit lief und er in Österreich per SMS über den Spielstand informiert wurde, ging Bickel wieder auf Sendung. Sah, wie YB den Rückstand wettmachte. Sah, wie Wölfli mirakulös den Penalty abwehrte. Sah, wie Nsame zum 2:1 traf. Und Bern feierte.

Er war gerührt, aber nicht allein. Der Trainerstab schaute mit, auch Rapid-Captain Stefan Schwab. Nach dem Schlusspfiff bestellten die Österreicher Wein, um mit ihrem Schweizer Sportchef anzustossen. Und Rapid-Präsident Michael Krammer schickte ein SMS.

Bickel wühlten die Ereignisse in der Heimat derart auf, dass er in der Nacht auf Sonntag kaum ein Auge zutat: «Natürlich ist etwas Wehmut dabei, dass ich den Weg mit YB nicht zu Ende gehen konnte. Aber ich freue mich enorm für den Verein, dass es endlich mit dem Titel geklappt hat.»

Weniger erfreulich verlief der gestrige Nachmittag für Bickel: Rapid verlor in Graz 2:4 und rutschte auf Platz 4 ab.

pmb

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