Kubos Wechsel zu Gent ein gutes Geschäft für YB

Der Abgang des Japaners Yuya Kubo sei sportlich verkraftbar, sagt Sportchef Christoph Spycher.

Abschied aus Bern: Yuya Kubo.

Abschied aus Bern: Yuya Kubo.

(Bild: Keystone)

Erst während des Trainingslagers von YB in Spanien hat KAA Gent ein konkretes Interesse an Yuya Kubo angemeldet, einige Tage später ist der Deal bereits perfekt: Der japanische Nationalspieler wechselt per sofort zum belgischen Erstligisten. «Wir sind uns mit Gent zwar nicht sofort einig geworden», sagt Christoph Spycher zu seinem ersten grossen Transfer als Sportchef der Young Boys.

Trotzdem habe zwischen allen involvierten Parteien von Beginn weg eine gute Basis bestanden, die nun doch zu einem Abschluss führte. Über die Transfersumme wurde Stillschweigen vereinbart. Da YB aber nur einwilligte, weil der Preis stimmte, dürfte der Erlös mehr als drei Millionen Franken betragen. Der 23-jährige Kubo wäre noch bis 2020 an die Berner gebunden gewesen.

Die sportlichen Entscheidungsträger bei YB seien der Auffassung gewesen, dass der Abgang sportlich verkraftbar sei, erklärt Spycher. «Wir haben für die vier offensiven Positionen immer noch acht Spieler zur Verfügung», rechnet er vor. Dass es noch zu weiteren Abgängen kommen könnte, schliesst er nicht ganz aus. Es herrsche in diesen Tagen «sehr viel Bewegung» auf dem Markt, ein konkretes Angebot für einen anderen YB-Spieler liege im Moment aber nicht vor, betont der Sportchef.

Es ist auch möglich, dass die Young Boys selber noch aktiv werden. «Wir beobachten, was sich tut», sagt Spycher, «sind aber nicht unter Zugzwang.» Infrage kommt als Zuzug aber nicht ein klingender Name, sondern ein sogenannter Perspektivenspieler, der zur neuen Strategie passen würde.

Am Samstag bestreitet YB gegen Xamax das letzte Testspiel. Anpfiff im Stade de Suisse ist um 16.00 Uhr.

Der Bund

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