Forte: Der Fokus liegt nur bei GC

Mit dem fünften Sieg in Serie und dem zehnten der Saison will YB heute (20.00) in Zürich die Vorrunde der Super League abschliessen.

Uli Forte legt den Fokus auf GC: «Das Spiel gegen Sparta Prag interessiert im Moment keine Sau»

Uli Forte legt den Fokus auf GC: «Das Spiel gegen Sparta Prag interessiert im Moment keine Sau»

(Bild: Tobias Anliker)

Mit zwei Siegen heute Samstag in Zürich bei GC und am Donnerstag in der Europa League im Stade de Suisse gegen Sparta Prag könnten die Young Boys die Bilanz der Hinrunde nochmals aufpolieren. Dann nämlich hätte YB mehr Punkte in der Super League geholt als vor einem Jahr nach 18 Spielen, als die Berner auf 31 Punkte kamen. Und mit ­einem Sieg am Donnerstag würde man in der Europa League überwintern.

«Das Spiel gegen Sparta Prag interessiert im Moment keine Sau», sagt Uli Forte. Weshalb der YB-Trainer diese ­wenig moderaten Worte wählte, blieb ­einigermassen unklar. Womöglich will er den Fokus nochmals ganz auf die Meisterschaft legen. Mit einem Sieg gegen GC hätte YB wieder eine Serie von fünf Siegen in Serie hingelegt, so wie die Young Boys einst mit Forte vor einem Jahr in die Saison gestartet waren.

GC mit gewichtigen Absenzen

Der Trainer der Berner will im Hinblick auf das Spiel vom Donnerstag jedenfalls nicht taktieren und keinen Spieler zur Schonung nicht einsetzen. Der gesperrt gewesene Sanogo kommt wieder im ­zentralen Mittelfeld in die Mannschaft, wahrscheinlich für Bertone. Forte verlangt eine spielerisch bessere Leistung als die Vorstellung in der ersten Halbzeit in Luzern am vergangenen Mittwoch. Und er sagt auch: «Gut für uns ist, dass Dabbur und Pavlovic gesperrt sind. ­Dabbur war zuletzt der stärkste Spieler bei GC.» Auch GC-Trainer Michael Skibbe sieht dies als Nachteil: «Munas Dabbur war gut in Form. Er ist sicherlich der ballsicherste Spieler unseres Teams und sehr torgefährlich. Sein Ausfall ist bitter. Und mit Daniel Pavlovic fehlt der sichere Wert auf der rechten Seite.»

Ob YB mit der Rolle des Favoriten im Letzigrund zurechtkommt, ist indes eine andere Frage. Bei den Bernern fehlen weiterhin die beiden Langzeitverletzten Gerndt und Vitkieviez sowie der angeschlagene Zárate.

Der Bund

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