«Er hat sich das Aufgebot verdient»

Johnny Leoni ist wie von DerBund.ch/Newsnet angekündigt im Aufgebot für das Bulgarien-Spiel – wie auch Mario Gavranovic.

Verdienter Lohn: Mario Gavranovic wurde nach seiner Torpremiere in der Champions League erstmals für das Nationalteam aufgeboten.

Verdienter Lohn: Mario Gavranovic wurde nach seiner Torpremiere in der Champions League erstmals für das Nationalteam aufgeboten.

(Bild: Reuters)

Ottmar Hitzfeld reagiert auf die Verletzung von Diego Benaglio mit der Nomination von drei Torhütern. Neben YB-Keeper Marco Wölfli, der als Nummer 2 in die Stammformation nachrückt, stehen gleich zwei weitere Torhüter im Aufgebot für das wegweisende EM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien. Germano Vailati, der zuletzt die Nummer 3 war, sowie Johnny Leoni. Der FCZ-Keeper war an der WM die Schweizer Nummer 3 gewesen, dann aber wegen seiner Ausbootung beim FCZ aus den Traktanden gefallen. Mit seiner Rückkehr ins Tor bei den Zürchern kehrt der Walliser auch wieder in den Kreis der Nationalmannschaft zurück. Leoni, in der Hierarchie hinter Wölfli und Vailati die Nummer drei, ist über seine Selektion «hoch erfreut. Ich werde alles geben um die Erwartungen von Ottmar Hitzfeld und des Teams zu erfüllen.»

Zu seinem ersten Einsatz für die Schweiz seit dem Platzverweis vom 21. Juni 2010 im WM-Gruppenspiel Chile - Schweiz (1:0) von Port Elizabeth dürfte Valon Behrami kommen. Der Mittelfeldspieler hat sich nach seinem Transfer von West Ham zu Fiorentina eindrucksvoll zurückgemeldet. Während die Rückkehr Behramis wenig überraschend ist, war mit dem Aufgebot für Margairaz nicht unbedingt zu rechnen.

Vier FCB-Spieler dabei

Erstmals überhaupt im Aufgebot steht Mario Gavranovic, der sich mit dem Tor in der Champions League gegen Valencia in den Vordergrund spielte. U21-Nationalcoach Pierluigi Tami freut sich für Gavranovic: «Er hat sich dieses Aufgebot für das Schweizer A-Team verdient. Mit seinen Leistungen hat er gezeigt, dass er bereit ist auf höchstem internationalen Niveau zu spielen.» Setzt Hitzfeld den schweizerisch-kroatischen Doppelbürgern auch ein – egal wie lange –, dann ist Gavranovic an die Schweiz gebunden. Der 14-fache U-21-Internationale hatte indes im Vorfeld auch erklärt, dass die Schweiz für ihn erste Wahl sei. Mit Alex Frei, Marco Streller, Xherdan Shaqiri und Valentin Stocker stehen gleich vier Spieler von Super-League-Leader Basel in Hitzfelds Aufgebot.

Das kapitale Spiel gegen Bulgarien findet am nächsten Samstag in Sofia statt. Die Schweizer Nationalspieler treffen sich am nächsten Dienstag in Feusisberg. Die Mannschaft fliegt am Donnerstag nach Bulgarien.

DerBund.ch/Newsnet

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