Der letzte Auftritt von YB in diesem Jahr

Die Berner Fussballer bestreiten heute Abend bei Getafe ihr letztes Gruppenspiel in der Europa League. DerBund.ch/Newsnet berichtet live ab 21 Uhr.

Noch einmal Fussball im Jahr 2010: Marco Wölfli & Co müssen in Spanien ran.

Noch einmal Fussball im Jahr 2010: Marco Wölfli & Co müssen in Spanien ran.

(Bild: Keystone)

Für die Young Boys ist ihr letztes Spiel in diesem Jahr im Prinzip bedeutungslos. Denn bereits vor dem Auftritt in Madrids Vorstadt haben sie sich für die Sechzehntelfinals qualifiziert.

Die meisten Schweizer Fussballprofis sind von ihren Klubs in die Weihnachtspause entlassen worden – nicht so jene der Young Boys. Für die Berner dauert die Hinrunde etwas länger. Obwohl sie sich die Partie gegen Getafe eigentlich schenken könnten. Die Begegnung im Coliseum Alfonso Perez ist nur von statistischem Wert. YB hat sich das Überwintern im Europacup vor zwei Wochen in der «Schneeballschlacht» gegen den VfB Stuttgart gesichert. Getafe ist seitdem ohne Chance auf das Weiterkommen.

Ein Geisterspiel?

Dass der Match nicht auf flächendeckendes Interesse stossen wird, ist Christoph Spycher bewusst. Er rechnet mit einer tristen Atmosphäre in einem schlecht gefüllten Stadion, denn bei den Spaniern gilt das Hauptaugenmerk bereits wieder der Meisterschaft. Um ein «Geisterspiel» möglichst zu verhindern, belohnt Getafe die Dauerkarten-Besitzer mit freiem Eintritt. Aus den Reihen der YB-Anhängerschaft dürften etwa 250 Fans vor Ort sein.

Trainer Vladimir Petkovic unterstrich an der Pressekonferenz, dass die Aufgabe mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angegangen werde: «Es gibt keine unwichtigen Spiele, im Europacup sowieso nicht. Dies ist auch eine Prestige-Angelegenheit. Und wir möchten Moral tanken, damit wir in der Rückrunde in drei Wettbewerben voll angreifen können.» Den ersten Vergleich mit Getafe hat YB dank eines Doppelpacks von David Degen 2:0 gewonnen. Allerdings weisen die Berner in der Europa-League-Gruppenphase eine sehr schwache Auswärtsbilanz auf.

Petkovic liess weiter verlauten, dass er auf gar keinen Fall eine B-Elf für die Startformation nominieren werde. Verzichten muss der Coach auf Alberto Regazzoni, der sich nach der Bekanntgabe seines Transfers zu St. Gallen von der Mannschaft verabschiedet hat, den gesperrten Ammar Jemal, den unter einer Wadenverletzung leidenden Henri Bienvenu sowie die rekonvaleszenten Emiliano Dudar und Hassan Lingani.

fal/si

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