Der FCZ-Matchwinner stolpert über die Bande

Stephen Odey führt die Zürcher mit seinem Treffer zum Heimsieg gegen Sion. Der Torjubel misslingt ihm allerdings.

Slapstick nach dem 1:0 gegen Sion: FCZ-Torschütze Stephen Odey strauchelt auf dem Weg zur Südkurve über die Werbebande. (Video: Teleclub)

Gross ist die Erlösung bei den Spielern, beim Staff und Anhang des FC Zürich in der 69. Minute des Heimspiels gegen Sion. Stephen Odey springt nach einer Cornerflanke von Antonio Marchesano im Strafraum am höchsten und köpfelt den Ball zum 1:0 ins Netz. Der Stürmer dreht umgehend Richtung Südkurve ab und will den Fans möglichst nahe kommen, um sich von ihnen feiern zu lassen.

Beim Sprung über die Werbebande bleibt der Nigeraner jedoch hängen und stolpert darüber. Gleichzeitig bejubeln der gesperrte Coach Ludovic Magnin und Heliane Canepa, die Ehefrau von FCZ-Präsident Ancillo Canepa, oben in der Loge das Tor. Magnin klatscht euphorisch in die Hände, Frau Canepa hüpft hocherfreut auf und ab. Vielleicht muss Magnin mal eine kleine Torjubel-Trainingseinheit für seine Mannschaft abhalten.

Der 21-Jährige, der später als Matchwinner hervorgeht, hat sich bei seinem missglückten Torjubel immerhin nicht verletzt. Er kann die Partie fertig spielen und sich nach dem Abpfiff vor der Südkurve feiern lassen, ohne vorgängige Slapstick-Einlage – denn Odey klettert vorsichtig über die Bande.

Die verflixte Bande

Pannen beim Bejubeln von Treffern sind in dieser Saison auch schon anderen FCZ-Spielern unterlaufen. Im Gegensatz zu Odey hatte sich Assan Ceesay am 6. April im Zürcher Derby gegen GC (1:1) mehr blamiert. Der Stürmer, dem sein letztes Ligator zuvor am 27. September 2018 gelungen war, brachte sein Team mit einem sehenswerten Linksschuss nach einer halben Stunde in Führung. Auch er wollte sich zur Südkurve begeben, scheiterte jedoch beim ersten Versuch die Bande zu überspringen kläglich.

Video: Ceesay kracht in die Bande

Peinlicher Ausrutschter: Der FCZ-Stürmer blamiert sich nach seinem 1:0 gegen GC. (Video: SRF)

Und im vergangenen September (eine Woche vor Ceesays letztem Super-League-Treffer) wollte Benjamin Kololli in Zypern sein 1:0 ebenfalls mit den Fans feiern. Ihm gelang zwar der Sprung über die Bande, blöderweise landete er aber in einem Graben (konnte er nicht wissen). Anders als Kololli waren Ceesay und Odey aber mit der Infrastruktur des Stadions vertraut.

Video: Kolollis Sprung in den Stadiongraben

Und weg ist er: Nach seinem Treffer gegen Larnaka taucht der FCZ-Spieler hinter der Bande ab. (Video: SRF)

ddu

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