55-Millionen-Jungstar verrät, warum er zu Guardiola geht

20 Jahre jung – und schon der teuerste deutsche Profi aller Zeiten. Schalkes Leroy Sané sorgt mit seinem Wechsel zu Manchester City für ein gewaltiges Aufsehen.

Sein Fokus gilt nun ganz Manchester City: Schalkes Supertalent Leroy Sané wechselt in die Premier League.

Sein Fokus gilt nun ganz Manchester City: Schalkes Supertalent Leroy Sané wechselt in die Premier League.

(Bild: Keystone)

Thomas Niggl@tagesanzeiger

Manchester City, der neue Club des ehemaligen Bayern-Trainers Pep Guardiola, lässt sich die Verpflichtung von Schalkes Supertalent Leroy Sané laut übereinstimmenden Medienberichten 55 Millionen Euro kosten. Ein Wahnsinnspreis für einen erst 20-Jährigen, den unter anderen auch die Bayern wollten.

Doch das Rennen machten die Engländer – und nur dank dem Katalanen Pep Guardiola, wie der deutsche Nationalspieler auf der Website des Vereins und auf Instagram verrät. «Einer der Gründe, warum ich mich für City entschieden haben, ist Pep Guardiola. Er hat mich überzeugt, hierherzukommen und dass ich mich hier weiterentwickeln kann. Ich weiss, dass ich unter ihm viel lernen kann und den nächsten Schritt in meiner Karriere machen kann.»

Er habe Guardiola schon bei Barcelona und den Bayern verfolgt. «Wo er viel erreicht hat und vor allem wirklich gut mit jungen Spielern gearbeitet hat. Ich denke, er kann mich zu einem kompletteren Spieler machen», ist Sané überzeugt. Und Guardiola gibt die Komplimente gleich zurück. «Er ist ein besonderes Talent. Ein aufregender Spieler, bei dem ich denke, dass unsere Fans es geniessen werden, ihn spielen zu sehen», schwärmt der Katalane.

Er habe eine grossartige Technik, sei schnell und liebe es, Chancen für andere vorzubereiten. «Er arbeitet hart fürs Team und schiesst auch noch Tore. Mit 20 ist er noch mitten in seiner Entwicklung, aber schon Bestandteil des deutschen Nationalteams. Wir sind sehr glücklich, dass er sich für uns entschieden hat», bedankt sich Guardiola.

Sané meldet sich nun auch auf Instagram. «Meine Familie und ich hatten mehrere Gespräche mit Pep Guardiola, der uns komplett überzeugen konnte, was und wie er hier in England und international die nächsten Jahre einiges erreichen möchte. Da ich Herausforderungen nicht scheue, fühle ich mich schon jetzt dazu bereit, diesen Schritt zu gehen.»

DerBund.ch/Newsnet

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