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13 Goals - Torreigen in zwei Spielen am Samstag

Am Samstag schlug Leader Basel Xamax mit 4:3 und der FC Luzern, der mit dem neuen Trainer Roberto Morinini in Zürich gastierte, verlor gegen die Grashoppers 2:4.

Vier Tage vor dem wichtigen Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen Vitoria Guimaraes hat der FC Basel in der 7. Runde der Axpo Super League einen wichtigen Erfolg verbucht. Die rund 20 000 Zuschauer im St. Jakob-Park kamen voll auf ihre Kosten. Die Partie zwischen dem Leader und dem Fünftplatzierten bot beste Unterhaltung. Nach 34 Minuten stand es 3:0 und es deutete alles auf einen klaren Sieg der Basler hin. Doch nur eine Viertelstunde später lautete das Skore 4:3 und die Gäste aus Neuenburg durften wieder auf einen Punktgewinn hoffen. Schliesslich fingen sich aber die Defensivspezialisten auf, sodass keine weiteren Treffer mehr fielen. Basel verteidigte somit seine Spitzenposition. Aarau kann am Sonntag mit einem Vollerfolg gegen die Young Boys wieder bis auf einen Zähler heranrücken.

Derdiyoks schöne Momente

Grund zum Feiern hatte Eren Derdiyok. Der Stürmer, der in der laufenden Saison noch nicht auf Touren gekommen ist, erzielte seine ersten Saisontore. Erst traf er nach einem Steilpass von Marcos Gelabert zum 2:0, dann verwertete er eine Flanke von Scott Chipperfield per Kopf zum 3:0. Zuvor hatte Benjamin Huggel den FCB mit einem Foulpenalty-Nachschuss in Führung gebracht. Bei Xamax reihte sich mit einer Direktabnahme zum 3:4 der ex-Basler Julio Hernan Rossi in die Torschützenliste ein

Die Sache mit den roten Karten

Der FC Luzern bleibt weiter sieglos. 1:0 und 2:1 führten die Luzerner überraschend in Zürich, wo sie zuvor gegen GC in 50 Spielen nur dreimal gewonnen hatten. Es waren die beiden einzigen Offensivbemühungen der Gäste gewesen gegen eine einheimische Mannschaft, die sich eine Halbzeit lang sehr ideenlos angestellt hatte und erst im zweiten Durchgang auf Touren kam, als die Luzerner nach der Gelb-Roten Karte gegen Alain Wiss in Unterzahl agieren mussten.

Es war das typische Schicksal eines Tabellenletzten, das Luzern im Letzigrund auf die Verliererstrasse brachte. Bei der Notbremse von Boris Smiljanic gegen Wiss, die in der 45. Minute zum Penaltytor von Chiumiento geführt hatte, hätte der GC-Verteidiger statt Gelb auch Rot sehen können. Schiedsrichter Carlo Bertolini zeigte die Rote Karte dafür eine Viertelstunde später dem Luzerner Wiss für sein zweites Foul an der Mittellinie.

Danach war es um die dezimierten Luzerner geschehen. Ricardo Cabanas glich nach Zuspiel von Veroljub Salatic zum 1:1 aus. Jean-Michel Tchouga glückte zwar eine Minute später nach einem Corner überraschend nochmals das 2:1 für die Gäste, doch diese Führung hatte nur vier Minuten Bestand. Luzern verlor die defensive Ordnung. Raul Bobadilla traf nach einem Cabanas-Freistoss mit dem Kopf zum 2:2 und nur vier Minuten später drückte Yassin Mikari den Ball nach einem Pfostenkopfball von Smiljanic endgültig über die Torlinie. Bobadilla sicherte GC endgültig die drei Punkte, als er in der 84. Minute nach schöner Kombination sein zweites Tor zum 4:2 erzielte.

si/fal

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