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FC Luzern strebt Forfaitsieg an

Die Streitlust von Christian Constantin wirkt ansteckend. Nun schaltet sich auch der FC Luzern ins juristische Hickhack rund um den Transferstreit zwischen Sion, FIFA und Swiss Football League ein.

Die Luzerner verlangen von der Disziplinarkommission der Liga, die Qualifikation der sechs Sittener Neuzugänge zu überprüfen. Der FCL stellt sich auf den Standpunkt, Sion habe beim 1:1 im Heimspiel am Samstag drei nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt und fordert die Umwandlung des Resultats in einen 3:0-Forfaitsieg.

"Wir beharren nur auf unserem Recht", sagte CEO Thomas Schönenberger dem "Tages-Anzeiger". Beim Begehren handelt es sich nicht um eine Weiterverfolgung des am Samstag eingelegten Protests, sondern um eine Einsprache gegen die Lizenzierung. Hintergrund der Formalität: Ein Protest kann im Erfolgsfall ein Wiederholungsspiel oder ein Forfait-Resultat zur Folge haben, eine Einsprache ein Forfaitresultat, aber kein Wiederholungsspiel.

Der Schweizerische Fussballverband teilte mit, dass die über 50 zuletzt gesperrten Junioren, Juniorinnen und Frauen des FC Sion ab sofort spielberechtigt seien. Der Entscheid wurde nach Gesprächen mit der FIFA gefällt. Die Spielerinnen und Spieler seien dem Amateurfussball zuzuordnen und deshalb von der Transfersperre gegen den FC Sion nicht betroffen.

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