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Erster Heimsieg für die ZSC Lions

Die ZSC Lions können im Hallenstadion doch gewinnen! Mit dem 6:3 gegen Genf-Servette feiern die Zürcher den ersten Heimsieg im siebten Match.

Den knapp mehr als 6000 Fans hatte schon wieder Böses geschwant, als Goran Bezina den Gast in der 12. Minute eher entgegen dem Spielverlauf in Front geschossen hatte. Im Mitteldrittel übernahmen dann aber bei den Zürchern die designierten Leader die Verantwortung und sorgten für die Wende. Severin Blindenbacher traf aus der Distanz (21.), Andres Ambühl mit einem "Buebetrickli" (25.), Patrik Bärtschi nach einer schönen Kombination (28.) und Blaine Down aus einer unübersichtlichen Situation heraus (36.). Für Genf hatte Roland Gerber zwischenzeitlich das 2:2 erzielt (26.).

Die Genfer bewiesen dann Moral und konnten acht Minuten vor Matchende durch Eric Walsky noch einmal verkürzen, für die Einheimischen entwickelte sich eine erneute Zitterpartie. ZSC-Topskorer Jeff Tambellini sorgte schliesslich mit einem "empty netter" für die Entscheidung und in den Schlusssekunden rundete Blindenbacher das Skore mit einem weiteren Treffer ins leere Tor ab.

So wichtig der zweite aufeinanderfolgende Sieg auch ist, so gut tun die Zürcher allerdings daran, den langersehnten Heim-Erfolg nicht überzuberwerten. Schliesslich hat das Team von Bob Hartley eigentlich "nur" das eigene Pendant bezwungen, die Genfer haben nunmehr sechs Spiele auf fremdem Eis bestritten und dabei nur gerade einen Punkt gewonnen.

ZSC Lions - Genf-Servette 6:3 (0:1, 4:1, 2:1).

Hallenstadion. - 6283 Zuschauer. - SR Prugger, Bürgi/Marti. - Tore: 12. Bezina (Trachsler) 0:1. 21. Blindenbacher (Schnyder) 1:1. 25. Ambühl (Schnyder) 2:1. 26. Gerber (Fata) 2:2. 28. Bärtschi (Blindenbacher, Pittis) 3:2. 36. Down (Schäppi) 4:2. 52. Walsky (Rubin, Hecquefeuille) 4:3. 59. Tambellini 5:3 (ins leere Tor). 60. (59:38) Blindenbacher (Tambellini, Bastl) 6:3 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 2mal 2 plus 10 Minuten (Vukovic) gegen Genf-Servette. - PostFinance-Topskorer: Tambellini; Rubin.

ZSC Lions: Sulander; Murphy, Seger; Blindenbacher, Schnyder; Gobbi, Geering; Stoffel; Bärtschi, Pittis, Tambellini; Ambühl, Down, Monnet; Kenins, Schäppi, Schommer; Bastl, Ziegler, Bühler.

Genf-Servette: Stephan; Vukovic, Bezina; Pothier, Gautschi; Schneeberger, Mercier; Hecquefeuille, Flurin Randegger; Walsky, Rubin, Horava; Fata, Trachsler, Friedli; Simek, Berthon, Rivera; Gian-Andrea Randegger, Gerber, Pivron.

Bemerkungen: ZSC ohne Nylander, Cunti, Breitbach (alle verletzt), Wichser und Camperchioli (beide GC), Genf-Servette ohne Salmelainen und Fritsche (beide verletzt). Genf-Servette zwischen 58:31 und 58:38 und 59:01 bis 59:38 ohne Goalie.

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