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Enttäuschungen für Bobfahrer beim Heim-Weltcup

Die Schweizer Bobfahrer durften beim Heim-Weltcup in St. Moritz auch im Vierer keinen Podestplatz bejubeln.

Am weitesten vorne klassierte sich wie erwartet Ivo Rüegg. Er wurde Fünfter. Der Ausserschwyzer durfte erstmals in dieser Saison auf die Verstärkung von Thomas Lamparter zählen. Der Top-Anschieber aus dem Team von Rivale Beat Hefti wird bis zu den Olympischen Spielen mit Rüegg fahren. Der Vierer-Bob "Schweiz I" soll in Whistler um eine Medaille kämpfen können. Diese Rochade hatte allerdings Diskussionen ausgelöst, Hefti zeigte sich über den Verlust Lamparters schwer verärgert.

Beat Hefti selber erlebte in St. Moritz ein Debakel. Der Appenzeller, mit dem Zweier dreifacher Saison-Sieger, verpasste als 23. des ersten Durchgangs sogar die Qualifikation für die Entscheidung. Nur sechs Steuerleute waren langsamer. Hefti lief es wie am Samstag mit dem kleinen Schlitten nicht nach Wunsch. Am Start war er nur Mittelmass, und auch in der Bahn vermochte er nicht zu überzeugen.

Daniel Schmid, nominell die Nummer 3 im Schweizer Lager, erreichte mit dem Vierer den für seine Verhältnisse sehr guten 13. Rang. Tags zuvor hatte er mit dem Zweier als starker Fünfter die Olympia-Limite erfüllt.

An der Spitze feierten die Deutschen einen Doppelsieg. Andre Lange, der im Zweier Platz 1 mit Lyndon Rush (Ka) hatte teilen müssen, verwies Karl Angerer um 25 Hundertstelsekunden in die Schranken. Dritter wurde der Russe Alexander Subkow.

Die Rennen in St. Moritz haben wieder einmal gezeigt, wie unberechenbar die Konkurrenz auf der Engadiner Natureisbahn ist. Die Bedingungen ändern innert weniger Minuten, was vor allem Aussenseitern mit einer hohen Startnummer entgegen kommt.

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