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Djokovic gibt auf

Rafael Nadal hat Spanien in den Davis-Cup-Final geführt. In der Stierkampfarena von Cordoba triumphierte er im vierten Spiel des Halbfinals gegen Frankreich mit 6:0, 6:2, 6:4 über Jo-Wilfried Tsonga.

2:17 Stunden brauchte Nadal auf dem Sandplatz für seinen zweiten Einzel-Erfolg im Halbfinal - und damit kaum länger als beim Auftaktsieg gegen Richard Gasquet. Diesem hatte Nadal am Freitag nur vier Tage nach seiner Niederlage im Final des US Open gegen Novak Djokovic keine Chance gelassen und die Partie in 2:06 Stunden mit 6:3, 6:0, 6:1 gewonnen.

Spanien steht damit zum achten Mal im Davis-Cup-Final. Der Gegner der Iberer von Anfang Dezember ist Argentinien. Die Südamerikaner schlugen Titelverteidiger Serbien im anderen Halbfinal.

Novak Djokovic hat den Strapazen der vergangenen Wochen Tribut zollen müssen. Der US-Open-Sieger gab am Sonntag im Davis-Cup-Halbfinal gegen den Argentinier Juan Martin del Potro beim Stand von 6:7 (5:7), 0:3 auf. Damit zogen die Argentinier dank der 3:1-Führung in den Final ein.

Djokovic hatte am Freitag noch auf einen Einsatz verzichtet. Am Sonntag wollte er dem Titelverteidiger in Belgrad zum 2:2-Ausgleich verhelfen, knickte aber bei einer Vorhand um und blieb mit einem offensichtlichen Knöchelproblem und schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Nachdem Kapitän Bogdan Obradivic dem Weltranglisten-Ersten auf die Bank geholfen hatte, umarmte Djokovic unter Tränen seinen Gegner und erhielt in der Belgrad-Arena Standing Ovations von den 18'000 Zuschauern.

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