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Der Mann, der die Profigolfer verhöhnt

Ein Zuschauer versenkt einen Putt, den die Golfstars wieder und wieder nicht schafften. Zuvor hat er sich über sie lustig gemacht.

Zwei der weltbesten Golfer mühen sich im Training zum Ryder Cup vor einem Loch ab und versemmeln Put für Put, als ein Zuschauer immer lauter und lauter über sie herzieht. Die zwei sind die beiden Europäer Rory McIlroy and Andy Sullivan, ihr Kollege Henrik Stenson fordert den vorlauten Zwischenrufer auf, sich doch selbst an diesem schwierigen sechsten Loch zu probieren und es besser zu machen.

Das lässt sich David Johnson nicht zweimal sagen, der Amerikaner durchquert Sicherheitsbarrieren und begibt sich auf das Green.

Der englische Golfer Justin Rose setzt einen 100-Dollar-Schein neben den Ball: «Ich wollte ihn ein bisschen nervös machen.» Johnson konzentriert sich, es wird mucksmäuschenstill, er setzt zum Schlag an und schickt den Ball ins Loch. Jubel und Gratulationen sind ihm gewiss.

Here's the video from the Golf Channel of Mayville's David Johnson making the $100 putt at the #RyderCup. More tonight on @WDAYSports6. pic.twitter.com/03KD8T4vVG— Dom Izzo (@DomIzzoWDAY) 29. September 2016

So funktioniert der Ryder-Cup

Im Ryder-Cup spielt jeweils die USA gegen Europa. Es werden 28 Partien als Matchplay (Direktduelle) gespielt. In einer Partie gilt es über 18 Loch mehr Löcher zu gewinnen als der Gegner. Siege bringen einen Punkt, Unentschieden einen halben. Die Captains reichen jeweils eine Liste ein, auf der sie die Reihenfolge ihrer Spieler festlegen – ohne die des Gegners zu kennen. Die Arten der Duelle: Fourball – zwei Europäer gegen zwei Amerikaner, jeder mit eigenem Ball; die besseren beiden Resultate werden verglichen (Fr/Sa, 8 Partien). Foursomes – in Zweierteams wird abwechselnd mit einem Ball gespielt (Fr/Sa, 8 Partien). Einzel – je ein Amerikaner gegen einen Europäer (So, 12 Partien)

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