Zum Hauptinhalt springen

Der Kampf um die Vorherrschaft auf dem Brünig

Zuletzt haben die Berner klar dominiert – die Innerschweizer aber sind stärker geworden.

Wer regiert eigentlich auf dem Brünig?

Die Passhöhe befindet sich auf Berner Boden, die Liegenschaft mit dem Schwingplatz aber ist seit 1945 zu zwei Dritteln im Besitz des Ob- und Nidwaldner Schwingerverbandes und gehört zu einem Drittel der Schwingersektion Hasliberg. Sowohl ­Innerschweizer als auch Berner sprechen von einem Heimfest, bei den Zuschauern beider Lager sind Sticheleien und Provokationen Usus. Dominiert jedoch hat in der jüngeren Vergangenheit die Berner Mannschaft, ungeachtet dessen, dass vor Jahresfrist der Entlebucher Erich Fankhauser triumphierte. Zuvor hatten die Innerschweizer siebenmal in Serie das Nachsehen gehabt, 2011 gewannen sie letztmals mehr Kränze als der Co-Gastgeber.

18 Eidgenossen – und Wiget

Der grösste Teilverband jedoch ist breiter besetzt als auch schon, der «Kantönligeist» scheint etwas weniger ausgeprägt zu sein als in früheren Jahren. Den Bernern wiederum fehlen die verletzten Christian Stucki, Remo Käser und Thomas Sempach. Weshalb die Ausgangslage spannend ist wie lange nicht mehr.

Als Topfavoriten gelten denn auch der Entlebucher Joel Wicki und der zuletzt leicht angeschlagene Zuger Pirmin Reichmuth, bernerseits sind unter anderen Kilian Wenger und Bernhard Kämpf die Hoffnungsträger, welche auf 1000 Metern über Meer beide schon obenaus geschwungen haben. Der Mittelländer Michael Wiget, der Aufsteiger der Saison, wurde nachgemeldet. Insgesamt sind 18 «Eidgenossen» gemeldet, jeweils 9 Berner und Innerschweizer.

Für Schwingerkönig Matthias Glarner ist der Bergklassiker oberhalb seiner Heimatgemeinde Meiringen ein bedeutendes Etappenziel auf seinem Weg Richtung Titelverteidigung in Zug – er liebäugelt mit Brünig-Kranz Nummer 13. Das 120-köpfige Teilnehmerfeld komplettieren 20 Südwestschweizer. Los geht es am Sonntag um 8 Uhr.

(phr)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch