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Del Potro im US-Open-Final

Juan Martin Del Potro ist mit einem riesigen Ausrufezeichen in sein erstes Grand-Slam-Endspiel eingezogen.

Der Argentinier fegte Rafael Nadal mit einem dreifachen 6:2 vom Platz. Roger Federer und Novak Djokovic ermitteln ab circa 22.30 Uhr seinen Finalgegner.

Rafael Nadal musste sich vorkommen wie im Halbfinal des Australian Open 2008. Damals war er vom Franzosen Jo-Wilfried Tsonga ähnlich vorgeführt worden und hatte sich mit sieben Games bescheiden müssen. Obwohl Del Potro und Tsonga von der Spielanlage her nicht unterschiedlicher sein könnten, ähnelten sich die Situationen sehr: Nadal konnte den Geschossen seines Widersachers mehrheitlich nur chancenlos hinterherblicken.

Del Potro prügelte von der Grundlinie derart auf die Bälle ein, dass Nadal absolut chancenlos war. Sowohl mit der Vorhand als auch mit der beidhändigen Rückhand schlug er einen Winner nach dem anderen, zudem zeigt er sich in diesem Turnier auch beim Aufschlag deutlich verbessert. Erschwerend kam bei Nadal neben der Stärke Del Potros hinzu, dass der Spanier wegen einer Bauchmuskelzerrung nicht wie gewohnt aufschlagen konnte und deshalb zu Beginn der Ballwechsel schon meistens im Hintertreffen war.

Mit lediglich zwei verlorenen Sätzen - gegen Daniel Köllerer und Marin Cilic - ist der 20-Jährige damit in seinen ersten grossen Final eingezogen und er könnte nach 21 europäischen Major-Gewinnern in Serie der erste "fremde" Sieger werden. 2004 in Paris hatte sich mit Gaston Gaudio ebenfalls ein Argentinier durchgesetzt.

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