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Contador hat nur die Tour de France im Visier

Obwohl er in diesem Jahr den Giro d'Italia dominiert hat, wird Alberto Contador nächste Saison ausschliesslich auf die Tour de France setzen und einen Bogen um die Italien-Rundfahrt schlagen.

Voraussetzung dafür, dass Contador seine Pläne umsetzen kann, ist ein für ihn günstiges Urteil des Internationalen Sportgerichtes (CAS) in Lausanne. Dieses befindet Anfang November darüber, ob Contador 2010 in der Tour de France seine Leistung manipuliert hat, nachdem in seinem Körper geringfügige Spuren von Clenbuterol nachgewiesen worden waren. Der Spanier versichert hartnäckig, der positive Dopingbefund sei auf den Verzehr von kontaminiertem Fleisch zurückzuführen.

In der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt hatte sich Contador mit dem 5. Rang begnügen müssen. Nächstes Jahr finden der Spanier und seine Gegner insgesamt 96 km gegen die Uhr (Prolog und zwei Einzelzeitfahren) sowie einige neue Steigungen vor. Zu nennen sind beispielsweise das Skigebiet La Planche-des-Bells-Filles in den südlichen Vogesen, wo die Strassen für die Bergankunft der Tour de France (7. Etappe) noch ausgebaut werden müssen. Das 11. Teilstück führt zwar nur über 140 km, doch nur knapp 15 km davon sind flach. Die Pässe Madeleine, Croix de Fer und Mollard sowie die Schlusssteigung von La Toussuire müssen von den Fahrern bezwungen werden. 24 Stunden vorher steht der Col du Grand Colombier im Programm. Er ist 17 km lang, weist durchschnittlich 7,1 Steigungsprozente auf und hat noch nie im Streckenplan der Tour de France figuriert.

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