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Contador bestreitet Bluttransfusion

Der positiv auf Clenbuterol getestete Radprofi Alberto Contador hat Gerüchte über eine mögliche Bluttransfusion zurückgewiesen.

Sein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur AP, der dreimalige Tour-de-France-Sieger "bestreitet kategorisch, eine Bluttransfusion erhalten zu haben". Spekulationen, wonach bei einer Dopinganalyse in Köln neben Clenbuterol auch Kunststoff-Rückstände gefunden wurden, nannte Sprecher Jacinto Vidarte "Science Fiction". Unter anderem hatten die ARD und die französische Zeitung "L'Equipe" berichtet, Spuren von Kunststoff, die auf Eigenblut-Doping hindeuten könnten, seien in Contadors Blut entdeckt worden.

Contador forderte zudem, dass die Anti-Doping-Regeln überarbeitet werden. "Das System sollte geändert werden", meint der Spanier. "Es sollte einen Grenzwert geben für Substanzen wie Clenbuterol, damit solch kleine Mengen wie diejenige, die in meinem Körper gefunden wurde, nicht mehr als positiver Test gelten", wünscht sich Contador, der nochmals alle Anschuldigungen von sich wies. "Ich habe nichts zu verbergen. Trotzdem befinde ich mich derzeit in einer schrecklichen Lage. Ich muss 24 Stunden am Tag gegen die Vorwürfe ankämpfen."

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