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Brasilien zitterte nach 2:0-Führung

Nach Deutschland hat sich auch Brasilien ins Halbfinal geschossen: In Fortaleza gewinnt der WM-Gastgeber den Viertelfinal gegen Kolumbien 2:1 und trifft am Dienstag auf das Team von Jogi Löw.

Die von Beginn weg aggressiven Gastgeber wurden früh mit einem Tor belohnt: Thiago Silva konnte in der 7. Minute am entfernten Pfosten einen Eckball von Neymar fast ungehindert zum 1:0 einschieben. Der Verteidiger kann sich persönlich nur halbwegs freuen, weil er in der 64. Minute nach einer dummen Aktion gegen Kolumbien-Hüter Ospina die gelbe Karte sah und im Halbfinal gesperrt sein wird.

Pech für die Kolumbier in der 66. Minute Yepes traf nach einem Freistoss zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich, doch der Schiedsrichterassistent hatte wegen eines umstrittenen Offside die Fahne gehoben. Zwei Minuten gabs den nächsten Dämpfer: David Luiz von Chelsea zirkelte einen Freistoss wunderschön ins Lattenkreuz - das 2:0.

Trotz der vermeintlichen Entscheidung musste die Brasilianer ab der 80. Minute nochmals zittern. Nach einem Foul von Julio Cesar pfeift der Schiri Penalty, den James Rodriguez souverän zu seinem bereits 6. WM-Treffer verwertet. Und kurz vor Schluss musste Superstar Neymar mit schmerzverzerrtem Gesicht mit der Bahre vom Platz getragen werden.

Die beiden letzten Viertelfinals vom Samstag: Um 18 Uhr Argentinien gegen Belgien und um 22 Uhr Holland gegen Costa Rica.

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