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Brasilianer muss für unbestimmte Zeit pausieren

Ferrari-Fahrer Felipe Massa fällt nach seinem Unfall im Qualifying in Ungarn für unbestimmte Zeit aus.

Der Brasilianer erlitt eine Fraktur oberhalb des Auges, eine Schnittwunde an der Stirn und eine Hirnerschütterung.

Massa wurde zuerst ins Medical Center an der Strecke gebracht und dann mit dem Helikopter ins Spital geflogen, wo er operiert wurde. Gemäss Ferrari verlief der zweistündige Eingriff "positiv". Dem früheren Sauber-Fahrer wurde ein Knochensplitter hinter der Augenhöhle entfernt. Nach der Operation wurde Massa in ein künstliches Koma versetzt, was in solchen Fällen üblich ist. In der ersten Nacht auf der Intensivstation gab es keine Komplikationen. Massas Eltern sowie seine im fünften Monat schwangere Frau reisten nach dem Unfall aus Brasilien an.

Massa war in der Schlussphase des zweiten Qualifying-Abschnitts ausgangs Kurve 4 frontal in einen Reifenstapel gefahren, nachdem ihn eine rund 800 Gramm schwere Stahlfeder am Helm getroffen hatte. Massa verlor zwischenzeitlich das Bewusstsein.

Die Stahlfeder hatte sich von der Hinterradaufhängung des Brawn-Autos von Landsmann Rubens Barrichello gelöst, der vor Massa fuhr. Der Zusammenprall mit dem Reifenstapel wurde vom Kohlefaser-Monocoque und dem Hals- und Nackenschutz gut abgedämpft, so dass man von Glück im Unglück sprechen konnte. Als ihn die Stahlfeder traf, war Massa mit weit über 200 km/h unterwegs. Nach Angaben von Ferrari soll die Geschwindigkeit beim Zusammenprall mit dem Reifenstapel immer noch rund 190 km/h betragen haben.

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