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Blatter bereitet Kehrtwende vor

Gemäss Recherchen der BBC ist Joseph Blatter nach jahrelanger Verweigerung nun offenbar doch bereit, Einblick in die Gerichtsakten der ISL-Affäre zu gewähren.

Es ist anzunehmen, dass der FIFA-Präsident nach Abschluss einer zweitägigen Tagung informieren wird.

Bestätigt hat die englischen Medien-Berichte in der Zentrale der FIFA in Zürich zwar niemand offiziell. Aber die Stossrichtung, so ein Insider, sei zumindest nicht falsch. Blatter hatte bereits vor seiner Wiederwahl im Juni versprochen, entschlossen gegen die Korruption anzukämpfen und den eigenen Apparat zu reformieren.

2008 waren während des Strafprozesses gegen die Vermarktungs-Agentur ISL (Schmiergeld-)Zahlungen an Funktionäre der FIFA, des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und anderer Verbände in Höhe von 138 Millionen Franken publik geworden; damit hatte sich die ISL Marketingrechte erkauft. Zu einer lückenlosen Aufklärung kam es indes nie. Das Verfahren wurde eingestellt, nachdem die Begünstigten Rückzahlungen geleistet hatten.

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