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6. WM-Rang für den schweren Doppelvierer

Der schwere Schweizer Doppelvierer rudert an der WM in Amsterdam wie im Vorjahr auf Platz 6. Im Final kann das Quartett nicht in den Kampf um eine Medaille eingreifen.

Weil sie im Halbfinal die schlechteste Zeit gerudert hatten, mussten Nico Stahlberg, David Aregger, Augustin Maillefer und Roman Rössli im Final auf der äussersten Bahn starten - was aufgrund der Windverhältnisse ein klarer Nachteil war. Und so vermochte das Schweizer Boot im schnellen Rennen nur gerade auf dem ersten Streckenviertel mit der Konkurrenz mitzuhalten.

Trotzdem ist der 6. Rang als Erfolg abzubuchen. Der Doppelvierer war das beste Schweizer Boot an dieser WM in einer olympischen Bootsklasse. Und den Schweizern, die in dieser Bootsklasse zuletzt zweimal U23-Weltmeister wurden, gehört die Zukunft, waren sie doch die klar Jüngsten im sechs Boote umfassenden Finalfeld. Vor einem Jahr waren die Schweizer an der WM mit Barnabé Delarze anstelle von Röösli auf Platz 6 gerudert.

Weltmeister im Doppelvierer wurden die Ukrainer, die sich mit den Briten einen packenden Zweikampf um Gold lieferten und am Ende gar eine neue Weltbestzeit realisierten.

Nach dem Finalrennen der Doppelvierer und vor dem abschliessenden Sonntag steht fest, dass die Schweiz wie im Vorjahr (Gold und Silber) mit zwei Medaillen (Gold für Niepmann/Tramèr und Bronze für Michael Schmid) aus Holland zurückkehren wird.

Mario Gyr und Simon Schürch, die im leichten Doppelzweier zu den Schweizer Hoffnungsträgern gehört hatten, beendeten die WM-Regatta als Dritte des B-Finals. Die WM-Zweiten des Vorjahrs hatten den Finaleinzug in der umkämpften Bootsklasse verpasst und müssen nun mit dem 9. Schlussrang Vorlieb nehmen.

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