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Interview mit «Gault Millau»-Chef«Wegen Corona plötzlich Fertigsaucen servieren, das geht nicht»

Die Ausgabe 2021 des Gastroführers ist da. Und wir wollten von Urs Heller wissen, ob die Tester mit den Küchenchefs so hart ins Gericht gingen wie immer.

Urs Heller ist trotz Corona-Pandemie guter Dinge: Auch dieses Jahr wurden über 800 Restaurants vom «Gault Millau» bewertet.
Urs Heller ist trotz Corona-Pandemie guter Dinge: Auch dieses Jahr wurden über 800 Restaurants vom «Gault Millau» bewertet.
Foto: PD

Urs Heller, gab es in den letzten Monaten einen Moment, wo Sie dachten, dieses Jahr erscheint kein «Gault Millau»?

Nein. Wir entschieden uns sehr früh dazu, den Erscheinungstermin zu verschieben. Dadurch gewannen wir sechs Wochen, die wir allerdings gut gebrauchen konnten, weil es auch unter unseren anonymen Testern Personen mit höherem Risiko gibt. Das verlangte schon nach einem besonderen Effort – denn ohne Test gibt es keinen Eintrag. Dass der Guide nicht ausfällt, ist dieses Jahr so wichtig wie selten.

Weshalb?

Wir sind ja nicht nur die grössten Kritiker der Branche, sondern auch einer der grössten Förderer – «Gault Millau»-Punkte sind nun mal eine Unterstützung für jeden Betrieb. Und umso schöner ist es, dass auch dieses Jahr im Guide rund 830 Lokale gelistet sind. Wir trafen dort teilweise auf eine sehr gute Stimmung.

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