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Wie weiter in der Stadt Bern?«Spannende Politik ist schlecht für die Menschen»

Drohende Generationenkonflikte, Wandel in der Altstadt und eine unberechenbare Finanzlage: So blickt Stadtpräsident Alec von Graffenried auf das neue Jahr.

«Künftig werde ich mehr kommunizieren, was ich mache», kündigt Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) an.
«Künftig werde ich mehr kommunizieren, was ich mache», kündigt Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) an.
Foto: Adrian Moser

Im Lockdown haben Sie die Entschleunigung gepriesen. Wie erleben Sie Corona heute?

Es ist ein Wechselbad! Noch im Dezember hoffte ich, dass wir mit der raschen Impfung einen sicheren Weg aus der Pandemie finden. Unterdessen bedroht uns die Mutation aus England. Es ist möglich, dass uns die härtesten Massnahmen noch bevorstehen.

Mit der neuen Mutation des Corona-Virus sind womöglich weitere Teil-Lockdowns zu erwarten. Wie gehen Sie mit der Vorstellung um, dass die Behinderungen von Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur noch Monate dauern könnten?

Wegen der Mutation rechne ich mit einem harten Lockdown. Die Leute sind jedoch müde. Ohne die psychologische Bereitschaft der Menschen zur Befolgung von Massnahmen geht es aber nicht. Es führt nichts daran vorbei, wir müssen uns – noch einmal – «einen Ruck geben».

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