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Berner StadtparlamentSP rettet die neue Festhalle

Der Stadtrat wird dem 15-Millionen-Beitrag an die neue Festhalle wohl zustimmen. Ein Stimmungsumschwung in der SP gibt dafür den Ausschlag.

Visualisierung eines Popkonzerts in der geplanten neuen Festhalle auf dem BEA-Areal.
Visualisierung eines Popkonzerts in der geplanten neuen Festhalle auf dem BEA-Areal.
ZVG

Trotz angespannter Finanzlage und Corona-Krise schreitet die Planung der neuen Festhalle auf dem BEA-Areal voran. Links und rechts gibt es zwar Zweifel, Fragen und Vorbehalte. Aber das Parlament wird den städtischen Beitrag von 15 Millionen Franken an das 95-Millionen-Projekt am Donnerstag voraussichtlich bewilligen. Das zeichnet sich ab, nachdem sich die SP zu einem Ja durchgerungen hat.

«15 Millionen Franken für eine Festhalle sind in Sparzeiten nicht opportun.»

Regula Bühlmann, Stadträtin Grünes Bündnis (GB)

SP-Fraktionschefin Marieke Kruit erklärt auf Anfrage: «Wir haben intensiv und sorgfältig diskutiert.» Die Fraktion werde dem Kredit und der dazugehörigen Überbauungsordnung mit einzelnen Enthaltungen zustimmen. Die SP dürfte damit zur Retterin des von Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) forcierten Grossprojekts werden. Stimmt die Stadt ihrem Beitrag zu, wird der Kanton ebenfalls 15 Millionen Franken beisteuern. Den Hauptharst der Gesamtkosten tragen private Investoren wie der Baukonzern HRS, Securitas, die Krankenkasse Visana und die Mobiliar.

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