Zum Hauptinhalt springen

«Zuerst kamen Männer mit Bärten – dann mit Kalaschnikows»

Mina Ahadis floh aus dem Iran und gründete den Widerstand. Die Staatsfeindin über die Revolution und linke Frauen, die Steinigungen verteidigen.

«Ich habe meine Familie und meine Freunde seit 40 Jahren nicht gesehen»: Mina Ahadi, 62, in Köln.
«Ich habe meine Familie und meine Freunde seit 40 Jahren nicht gesehen»: Mina Ahadi, 62, in Köln.
David Klammer/laif
«Wir dachten, der Spuk sei nach 3, 4 Monaten vorbei»: Der Empfang für Khomeini nach dessen Rückkehr in den Iran.
«Wir dachten, der Spuk sei nach 3, 4 Monaten vorbei»: Der Empfang für Khomeini nach dessen Rückkehr in den Iran.
Keystone/AP
Die Todesanzeige für ihren getöteten Mann.
Die Todesanzeige für ihren getöteten Mann.
PD
1 / 5

Sieht man Menschen an, was sie erlebt haben? Wenn Mina Ahadi ihre Lebensgeschichte erzählt, bricht sie manchmal in lautes Lachen aus, trotz all des Unglücks, das sie gesehen hat, offenbart ihr Gesicht weder Angst noch Verbitterung. Als junge Frau demonstrierte sie 1979 im Iran nach dem Sturz des Schahs gegen die Islamische Revolution durch Ayatollah Khomeini – und musste teuer dafür bezahlen. In ihrem Exil in Köln kämpft Ahadi bis heute gegen die Islamisten und für die Rechte der Frauen. Sie sitzt in einem Café in der Innenstadt, prüft die Nachrichten auf ihrem Handy und bestellt einen Cappuccino.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.